Von 26. bis 29. Mai 2026 findet in Wien die 15. IEA Heat Pump Conference statt. Veranstaltet wird die Konferenz vom AIT Austrian Institute of Technology in Kooperation mit dem IEA Technology Collaboration Programme on Heat Pumping Technologies (HPT TCP). Die internationale Veranstaltung steht unter dem Motto „Dekarbonisierung durch Innovation“ und soll laut Veranstalter eine Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen und Anwendungen von Wärmepumpentechnologien bieten.
Insgesamt wurden rund 380 Beiträge aus Forschung und Industrie aus aller Welt eingereicht. Neben wissenschaftlichen Präsentationen sind auch Workshops, technische Exkursionen sowie Diskussionsformate zu energiepolitischen Themen geplant.
Internationales Programm
Das wissenschaftliche Programm der viertägigen Konferenz wird derzeit finalisiert. Vorgesehen sind sechs Plenar-Keynotes internationaler Expertinnen und Experten sowie rund 380 wissenschaftliche Präsentationen. Ergänzt wird das Programm durch zehn Workshops zu technologischen und marktrelevanten Themen sowie sechs Exkursionen zu Demonstrationsprojekten im Bereich der Wärmepumpentechnologie.
Nach Angaben der Veranstalter kehrt die internationale Konferenz nach 42 Jahren erstmals wieder nach Österreich zurück.
„Die 15. IEA Heat Pump Conference bringt internationale Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Bereich Wärmepumpentechnologien zu diskutieren“, sagt Thomas Fleckl, Vorsitzender des nationalen Organisationskomitees und Leiter der Abteilung für nachhaltige thermische Energiesysteme beim AIT Austrian Institute of Technology in Wien. „Der Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist entscheidend, um Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie der Energiewende rasch weiterzuentwickeln.“
Strategischer Dialog zur Energiepolitik
Ein zentraler Bestandteil der Konferenz sind drei Policy Foren, die am 28. Mai stattfinden sollen. Diese Diskussionsformate werden von der Internationalen Energieagentur (IEA), der European Heat Pump Association (EHPA) sowie dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur organisiert.
Im Fokus stehen laut Veranstaltern energiepolitische Rahmenbedingungen, technologische Wettbewerbsfähigkeit sowie die Rolle von Wärmepumpentechnologien bei der Erreichung internationaler Klimaziele.
Wärmepumpen gelten als eine der zentralen Technologien für die Dekarbonisierung von Gebäuden, Industrie und Energiesystemen. Durch die Nutzung von Umwelt- oder Abwärme können sie den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen im Heiz- und Kühlsektor reduzieren. Gleichzeitig arbeiten Forschung und Industrie laut Veranstaltern an neuen Anwendungen, etwa für industrielle Hochtemperaturprozesse, die Integration in Energiesysteme oder den Einsatz in dicht bebauten urbanen Räumen.
Tickets und Registrierung
Tickets für die viertägige Konferenz sind bereits erhältlich. Die Frühbucherfrist wurde laut Veranstaltern bis zum 16. März 2026 verlängert.