Harter Preiskampf bei Wohnraumlüftungen

Branchenradar
15.06.2015

Von: Redaktion Gebäudeinstallation
Die Nachfrage nach Wohnraumlüftungen in Österreich boomt. Nichtsdestotrotz wuchsen die Herstellererlöse im Jahr 2014 nur moderat um 0,6 Prozent geg. VJ. Denn es herrscht ein beinharter Preiswettbewerb, wie aktuelle Daten im Branchenradar Wohnraumlüftungen in Österreich 2015 zeigen.

Mittlerweile sind Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung im Geschoßwohnbau Standard. Und da der Neubau brummt, ist auch die Nachfrage nach Wohnraumlüftungen ungebrochen hoch. Im Jahr 2014 wuchs die Anzahl der neu versorgten Wohnungen und Eigenheime – ohne Außenwandgeräte – um acht Prozent geg. VJ auf knapp 29.300 Einheiten. Nichtsdestotrotz wuchsen die Herstellererlöse nur moderat um 0,6 Prozent geg. VJ. Insgesamt wurden mit Wohnraumlüftungen im vergangenen Jahr 56,5 Millionen Euro umgesetzt.

Grund für die vergleichsweise moderate Umsatzentwicklung war der enorme Preisdruck am Markt, zumal der überwiegende Teil der Nachfrage von gemeinnützigen Bauträgern kam, die ihrerseits wiederum mit eng gesteckten Preisobergrenzen operieren. Infolge sank vor allem bei Zentralen ZAA der Durchschnittspreis mit nahezu zehn Prozent geg. VJ besonders rasch. Und da zuletzt der Anteil von zentralen Wohnraumlüftungen stieg, schlug diese Preiserosion auch gewaltig auf den Gesamtmarkt durch.

Umsatz in Mio. Euro 2011 2012 2013 2014
Wohnraumlüftungen 55,2 53,1 56,2 56,5

BRANCHENRADAR Wohnraumlüftungen in Österreich 2015 Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt.

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