Effektiver Trittschallschutz

In der ÖNorm B 8115-2, der OIB Richtlinie 5 und in der niederösterreichischen Bautechnikverordnung finden sich Mindeststandards für den Schallschutz.

14.07.2016
Schöck
Redaktion Color
© Schöck Bauteile GmbH

Messung des Norm-Trittschallpegels auf der Trennwand.

Peter Jaksch, Prokurist bei Schöck Bauteile Ges.m.b.H. in Österreich: „Ein Garant für sicheren Schallschutz bei Stiegen ist deren Entkoppelung mit entsprechenden Bauelementen. Am sichersten funktioniert das mit ganzheitlichen Lösungen. Wir von Schöck haben dafür die Tronsole entwickelt.“ Die genau aufeinander abgestimmten Varianten der Schöck Tronsole sorgen für eine effektive Trittschalldämmung über alle Gewerke hinweg, sowohl bei geraden als auch bei gewendelten Stiegenläufen aus Fertigteilen oder Ortbeton. Alle Typen der Tronsole sind nach dem Entwurf der DIN 7396 geprüft. Anhand eines Prognoseverfahrens lässt sich die zu erwartende Schallübertragung von der Stiege in die angrenzenden Wohnräume vorab berechnen. Das Berechnungsmodell wurde von der Hochschule für Technik, Stuttgart entwickelt, und ist jetzt in ISO/DIS 12354-2 verankert. Damit kann der zu erwartende Norm-Trittschallpegel für den schutzbedürftigen Raum in einem klassischen Mehrfamilienhaus berechnet werden. Der erreichbare Trittschallschutz verändert sich natürlich entsprechend für Wände mit geringerer oder höherer flächenbezogenen Masse. Jaksch: „Anhand des Prognoseverfahrens kann jedoch für jede Schöck Tronsole in einem konkreten Objekt das zu erwartende Trittschalldämmniveau errechnet werden, sofern alle dafür relevanten Angaben vorliegen.“

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