Veranstaltung

Energy Globe Awards sind vergeben

Die Sieger der diesjährigen Energy Globe World Awards stehen fest. Als "Weltsieger Wasser" wurde ein österreichisches Projekt ausgezeichnet.

08.06.2021
Klima
Redaktion Gebäudeinstallation
© Energy Globe

Im 21. Bestandsjahr präsentierte Energy Globe vor einem Millionenpublikum mittels globalem Streaming die Sieger und Nominierten zum World Award in den Kategorien, Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend. Durch die Verleihung führte Moderatorin Arabella Kiesbauer, Glückwünsche zu der einzigartigen Veranstaltung mit den Lösungen für unsere Zukunft kamen aus allen Erdteilen. Insgesamt nahmen knapp 3000 Projekte aus 187 Ländern teil.
Die Jurierung der Projekte erfolgte nach den Kriterien der Nachhaltigkeit durch die internationale Energy Globe Jury mit Vertretern von allen Kontinenten unter dem Vorsitz von Maneka Gandhi.

Die Verleihung fand durch hochrangigste Prominenz statt, durch unter anderem Unido Generalsekretär Li Yong, Department-Chef Cottogni vom European Investment Fond, Ehrenpräsident Professor von Weizsäcker vom Club of Rome, Präsident der Global Chamber Plattform Christoph Leitl sowie Umweltministerin Leonore Gewessler.

Die ausgezeichneten Projekte zeigen zu allen Lebensbereichen erfolgreiche Lösungen auf, die im Einklang mit unserer Natur stehen. Hierbei sind es einerseits Lösungen für die Entwicklungsländer aber auch die Industriestaaten, die unterschiedliche Ansätze bringen. 
Ein Schwerpunktthema war die Verfügbarkeit von Trinkwasser, wo ein Projekt aus Österreich zum Weltsieger gekürt wurde. Weitere Themen waren die emissionsfreie Erzeugung und Speicherung von Energie in Form von ökologischem Wasserstoff, Methan oder Methanol oder Wasserbatterien. Ein wichtiges Thema war, wie man landwirtschaftliche Flächen wieder fruchtbar machen und eine ökologische Landwirtschaft betreiben kann, auch indem man neue Formen der Wasserspeicherung und spezielle ökologische Düngungsmethoden nutzt.
 

Die Energy Globe-Siegerprojekte

Weltsieger in der Kategorie Erde wurde das Projekt Drylands Development Programme von World Vision Ethiopia. Mit Hilfe dieses Programmes und der Mithilfe von rund 60 000 Kleinfarmern konnten rund 50.000 Hektar Land fruchtbar gemacht werden.

In der Kategorie Wasser gewann das Projekt Phantor der Imhotep Industries aus Österreich, wo mit Hilfe neuester Technologien aus Luftfeuchtigkeit Trinkwasser erzeugt wird. 

Weltsieger in der Kategorie Luft wurde von Carbon Recycling International aus Island das Projekt Emissions-to-Liquids Technology, bei dem aus grünem Strom durch Beifügung der Emission CO2 flüssiges Methanol erzeugt wird.

In der Kategorie Feuer wurde das Projekt Global Solar Initiative vom Barefoot College International aus Indien zum Weltsieger gekürt. Bei diesem Projekt wurden bereits mehr als 3000 Frauen zu Solaringenieuren ausgebildet, die Strom in ihrer Heimat verfügbar machen.

Die Kategorie Jugend steht für Zukunft und hier gewann das Projekt Voces de la Naturaleza (Voices of Nature) von der Fundacion Para La Tierra. In einem Schulprogramm werden Schüler zu aktivem Umweltschutz im eigenen Bereich motiviert. 

(ck)

Weltsieger der Kategorie Wasser aus Österreich: Walter Kreisel (links) und Manfred Ledermüller mit dem Projekt „Phantor".

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