Interzum

Das war die digitale Interzum 2021

Über 10.000 Teilnehmer aus 132 Ländern, 142 Unternehmen aus 24 Ländern sowie 230 Digital-Events mit insgesamt 4.240 Minuten Content zieht die digitale Interzum Resümee.

18.05.2021
Digitale Messe
Redaktion Tischler Journal
© Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx

Um der Branche trotz Corona-Einschränkungen eine Plattform für Neuheiten und Networking zu bieten findet die Interzum@Home vom 4. bis 7. Mai 2021 rein digital statt.

Ob eine Online-Plattform Menschen einander nahebringen und ein Ort sein kann, wo die Zukunft einer Branche Gestalt annimmt und handfeste Geschäftsgelegenheiten entstehen, diese Fragen haben sich Aussteller und Besucher gestellt. Die erste rein digitale "interzum @home" hat sich von 4. bis 7. Mai 2021 dieser Herausforderung gestellt. Vier Tage lang hat Kölner Messe erstmals die relevanten Themen ausschließlich digital aufbereitet und einer ganzen Branche damit neue, kreative Impulse gegeben. Die globalen Megatrends wie Digitalisierung, Individualisierung, Mobilität oder Urbanisierung spiegelten sich in den Präsentationen der ausstellenden Unternehmen wider. Im Fokus stand aber in diesem Jahr das Thema Nachhaltigkeit. Auf der Plattform waren insgesamt über 10.000 Teilnehmer aus 132 Ländern aktiv. „Die letzten Tage haben gezeigt wie kreativ die Branche an neue Herausforderungen herangeht. Eine tolle Erfahrung! Sie waren für mich aber auch ein sehr eindrucksvoller Beweis für die Relevanz und die Strahlkraft der Marke Interzum in der Welt. Ähnlich wie bei vielen anderen Messen haben wir gleichwohl gesehen, dass der physische Kontakt eminent wichtig ist, deshalb bewerte ich die "interzum @home" 2021 als erfolgreichen Case für die künftige hybride Ausrichtung der Interzum. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Interzum 2023 natürlich einen starken physischen Auftritt hier in Köln haben wird, aber durch attraktive digitale Angebote für alle Beteiligten noch wertvoller sein wird. Mein Fazit ist, egal ob digital oder vor Ort: Es ist wichtig, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Standort eine starke Messe zu haben, die eine weltweite Ausstrahlung hat - und das ist die Interzum“, so Oliver Frese, COO der Koelnmesse.

Digitale Ausgabe der Interzum sehr international

Im Zentrum der Veranstaltung standen von Anfang an Vernetzung, Wissensaustausch, hochkarätiger Content, ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie neueste Lösungen und Produktinnovationen der 142 beteiligten Unternehmen aus 24 Ländern. Damit war die diesjährige digitale Ausgabe der Interzum sehr international. Ein elementarer Bestandteil der neuen Plattform war die Möglichkeit zum Networking und so nutzten die Besucher an allen vier Messetagen das Angebot der Plattform für einen regen Austausch. Insgesamt gab es über 80.000 Chats und Audio-Video-Calls. In den 5.760 Minuten Veranstaltungsdauer der "interzum @home" wurden mehr als 10.000 Leads generiert, also fand sich jede Minute mehr als ein Lead. 3,5 Terabyte Video-Rohmaterial wurde im Rahmen der Studioaufzeichnungen zur "interzum @home" produziert. Es fanden 230 Digital-Events mit insgesamt 4.240 Minuten Content statt, die rund 100.000 Visits aus 132 Ländern hatten. Damit war die digitale Messe wieder sehr international. Der Grund für die hohe Internationalität der digitalen Ausgabe lag insbesondere in der Kommunikationsstrategie der Interzum, die sich in diesem Jahr den neuen Rahmenbedingungen anpasste. Die Fokussierung auf eine breit angelegte, konsistent abgestimmte Digital-Werbekampagne sorgte für eine hohe Sichtbarkeit der Veranstaltung, erzeugte so eine große Reichweite und erreichte damit auch viele hochkarätige Entscheider aus der Einrichtungsindustrie.

Die Zukunft wird hybrid

Mit der interzum @home hat die Koelnmesse ein innovatives Format auf die Beine gestellt, indem die ausstellenden Unternehmen die Leistungsfähigkeit der Branche demonstriert hat. Insgesamt waren sich die Aussteller einig - eine digitale Messe kann kein Ersatz für die interzum in Köln sein. „Für uns als Koelnmesse, aber auch für die Aussteller waren die letzten vier Tage eine steile Lernkurve“, so Oliver Frese. „Dabei haben sich sicher einige zentrale Punkte herauskristallisiert“, so der COO weiter. „Zum einen muss der Zugang zu einer Plattform für die User so einfach und komfortabel wie möglich sein, zum anderen setzten sich am Ende immer gut aufbereiteter, spannender Content, eine intensive Vorbereitung, eine gute Präsentation und aktives Lead Management durch. Das heißt, dass wir noch mehr darüber gelernt haben, welche Features und welche Themen die Besucher interessieren und bei welchen Showfloor-Inhalten und an welcher Stelle eines Streams besonders viele Zuschauer drangeblieben sind. Diese Analysen sind für uns, aber auch für die Aussteller wichtig. Wir werden jetzt unsere Erfahrungen mit den Erfahrungen der Aussteller matchen, um im Zusammenspiel unsere digitale Plattform weiterzuentwickeln, denn das Messekonzept der Zukunft wird aus unserer Sicht hybrid sein“ so der COO. Zur interzum 2023 werden dann die digitalen Bausteine die logische Ergänzung zur physischen Präsentation in den Hallen darstellen. Dabei liegt der Fokus in der Zukunft auf Wissen und Content im Netz, Erlebnis und Socializing vor Ort, aber immer mit fließenden Übergängen. Und das verbindende Element ist das Networking, das sowohl online als auch offline möglich ist und wichtig bleiben wird.

 

Fakten zur Interzum 2021

  • Über 10.000 Teilnehmer aus 132 Ländern
  • 142 ausstellende Unternehmen aus 24 Ländern
  • 230 Digital-Events
  • 4.240 Minuten Content
  • 80.000 Chats und Audio-Video-Calls
  • Durchschnittlich ein Lead pro Minute
Tischler

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