Absolventen dieser Spezialausbildung sollen von Beginn an in den Lebenslauf eines Bauwerkes implementiert werden – dies sei die sicherste und auch billigste Variante der Prävention, erklärt das BFA in einer Aussendung.

Das österreichweite erste Seminar zur Ausbildung von Brandschutzfachkräften in der Bauausführung wurde von insgesamt 14 Spezialisten aus allen Sparten der Bau- und Versicherungswirtschaft besucht. Die vom BFA in Kooperation mit der Landesstelle für Brandverhütung Steiermark und dem BST Kompetenzzentrum Graz organisierte Veranstaltung war quasi die Premiere für eine neue, direkt auf der Baustelle aktive Berufsgruppe. Die Implementierung des Brandschutzes sei im Lebenslauf eines Bauwerkes von Beginn an immer noch die sicherste und auch billigste Variante der Prävention, versichern die BFA-Experten.

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Auf Baustellen stelle sich der Brandschutz laut BFA oft noch als Stiefkind dar, und es komme immer wieder zu katastrophalen Bränden. Daher habe man sich zu dieser neuen Ausbildung entschlossen. Bei ersten, fünftägigen Spezialseminar waren die Inhalte weit gestreut. Neben den allgemeinen Themen zur Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten im baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutz wurden Fragen des Brandschutzmanagements und natürlich der Haustechnik, aber auch der Brandschadensanierung erörtert. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei das Spannungsfeld Brandschutz & Haustechnik, zu welchem auch hoch interessante praktische Brandversuche an diversen Gewerken an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark durchgeführt wurden. [red/bfa]