Die österreichischen Möbelhersteller konnten im Jahr 2016 ihre Produktion stark steigern: Bei einem Gesamtwert von 1,99 Mrd. Euro schaffte die Branche ein Wachstum von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einen großen Anteil hatten daran die Wohnmöbel mit einem Plus von 12,5 Prozent (916,4 Mio. Euro). Der Bereich Büromöbel wuchs um 7,5 Prozent (288,2 Mio. Euro), Küchenmöbel um 8,8 Prozent (284,9 Mio. Euro) und Möbel für den Ladenbau sogar um 13,5 Prozent (177,7 Mio. Euro). Leicht rückläufig waren Matratzen (-2,2 Prozent; 118,3 Mio. Euro) und Sitzmöbel (-0,4 Prozent, 212,7 Mio. Euro).

 Die Zahlen, die vom Fachverband der Holzindustrie Österreichs kürzlich präsentiert wurden, beziehen sich dabei auf Industrie und Gewerbe, die von der Statistik Austria nicht getrennt erhoben werden. Hersteller von Möbelteilen sind dabei nicht eingerechnet. 

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Insgesamt verzeichnete die Branche im Vorjahr ein Exportplus von 5,1 Prozent (880,4 Mio. Euro), die wichtigsten Absatzmärkte im Ausland sind Deutschland, die Schweiz, Polen, Ungarn und Tschechien. Auf Importseite meldete die Österreichische Möbelindustrie einen Zuwachs von 6,5 Prozent auf 1,81 Mrd. Euro. Auch bei den Einfuhren rangiert Deutschland an erster Stelle, gefolgt von Polen und China.

Im Holzbau (inklusive der Fenster-, Türen- und Parkettindustrie und dem Gewerbe) wurden 2016 2,58 Mrd. Euro erwirtschaftet. Die heimische Holzindustrie insgesamt schloss das  vergangene Jahr mit einem Produktionswert von 7,44 Mrd. Euro ab, was in etwa dem Wert des Vorjahres entspricht. In der Holzindustrie sind die Bereiche Säge, Holzbau, Platte, Möbel, Ski und Sonstiges vertreten. www.holzindustrie.at