© Rudolf Aignermehr anzeigen
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Im Rahmen der Tischlermeistergalerie werden jährlich im Holz- und Werkzeugmuseum Lignorama in Riedau (OÖ) die besten Meisterstücke der „frischgebackenen“ Tischlermeister ausgestellt. Eine Fachjury kürt aus den Stücken drei Fachgewinner, auch das Publikum stimmt für seinen Favoriten. Bedingt durch die Corona-Auflagen fand die Prämierung am 30. Oktober erstmals online statt.

LignoramAward für mobile Gin-Bar „James“ 

Den diesjährigen LignoramAward gewann Konstantin Konec mit seinem Meisterstück „James“. Die mobile Gin-Bar (über die das Tischler Journal bereits in der September-Ausgabe berichtete) hat sozusagen zwei Gesichter: eine Graffiti-gestaltete Außenseite und ein vornehmes, in dunklem Eschenholz gestaltetes Innenleben. Die Bar ist  aufklapp- und fahrbar, die Jury lobte neben der handwerklichen Perfektion des „mutigen und frechen“ Möbels auch die Verbindung zwischen Tischlerhandwerk und zeitgenössischer Kunst. 
Den zweiten Platz sicherte sich ­Sebastian Fischer mit einem eindrucksvollen Schreibtisch. Dessen Herzstück bildet die Tischplatte mit Stützhaupt, das im Ganzen aus einem mächtigen Eichenstamm he­rausgeschnitten wurde. 
Mit dem Weinmöbel in Räuchereiche „The Secret Cubes“ schaffte es Bernhard Stütz auf Rang drei. Dem Namen gemäß verbergen die drei dunklen Würfel Weinregale und ein Weinglas-Karussell. 

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Doppelter Publikumspreis

Den Publikumspreis teilen sich mit gleich vielen Stimmen Dominik Huber mit seiner schlichten, aber raffiniert gestalteten „Slide Bar“ und der zweitplatzierte ­Sebastian Fischer. (red/lignorama) 
www.lignorama.com