Erneuerbare Energie

EEÖ begrüßt Industriestrategie der Regierung

Redaktion
27.01.2026

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich begrüßte die neue Industriestrategie der Bundesregierung.

„Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt grundsätzlich das Ziel, den Industriestandort Österreich abzusichern und weiterzuentwickeln. Ob die Strategie jedoch zum Erfolg wird, entscheidet sich an klaren energiepolitischen Prioritäten und ihrer konsequenten Umsetzung“. So kommentiert die Interessenvertretung die „Industriestrategie Österreich 2035“ der Bundesregierung. Positiv sei, dass „Energie- und Umwelttechnologien“ als eine von neun Schlüsseltechnologien definiert worden seien.

Richtung und wichtig

„Diese Einordnung ist richtig und wichtig“, betont Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ. Erneuerbare Energien aus Wind, Sonne, Wasser und Biogenen seien weit mehr als ein Klimaschutzinstrument: „Sie sind das Fundament für einen zukunftsfähigen Industriestandort, sichern langfristig leistbare Energiepreise und schaffen Wertschöpfung, Aufträge und Arbeitsplätze entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette“ – vom Anlagenbau bis hin zu Bau- und Dienstleistungsunternehmen.

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Die EEÖ begrüßte vor allem das angekündigte Ziel der Bundesregierung, die Gesetze zur Verfahrensbeschleunigung – insbesondere die UVP-Novelle sowie das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) – bis Ende Februar 2026 zu finalisieren. Beide Vorhaben waren bereits in Begutachtung.

„Die gesamte Erneuerbaren-Branche wartet seit Jahren auf wirksame Erleichterungen bei den Genehmigungsverfahren“, so Prechtl-Grundnig. Der bisherige Begutachtungsentwurf zum EABG sei jedoch noch zu unambitioniert gewesen. „Wir erwarten einen deutlich nachgebesserten Regierungsentwurf und die Einhaltung der angekündigten Frist.“