„Die Zusammenarbeit mit Bösch war für uns sehr wertvoll. Die Anforderungen des Denkmalschutzes waren hoch, dennoch gelang die Integration einer modernen und effizienten Haustechnik. Besonders die Kombination aus Wärmepumpen und Klimatisierung steigert den Komfort für unsere Gäste deutlich.“ Chiara & Roberto Maier sind voll des Lobes über die Zusammenarbeit mit dem Haustechnik-Spezialisten Bösch bei der Sanierung ihres Boutique Hotels. Die beiden Hotelbetreiber: „Das Ergebnis passt zum historischen Charakter des Hauses und bewährt sich im täglichen Betrieb.“
Technisch auf dem neuesten Stand
Das Boutique Hotel Maier in Lustenau wurde im Zuge einer umfassenden Sanierung technisch neu ausgestattet. Die Jugendstil-Villa ist denkmalgeschützt. Ziel war daher eine komfortable, energieeffiziente Lösung für Heizen und Kühlen, die den Anforderungen des Denkmalschutzes entspricht. Bösch plante und realisierte ein nachhaltiges Wärmepumpensystem für Heizen und Kühlen.

In dem architektonischen Juwel aus dem Jahr 1906 war bereits eine Gasheizung vorhanden. Daher lag es nahe, auch nach der Sanierung wieder auf Gas zu setzen. Die Kühlung sollte über eine Multisplit-Klimaanlage erfolgen. Im Verlauf der Planung zeigte sich jedoch, dass eine Gaslösung in Kombination mit einer Split-Klimaanlage nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht.
Die Anlage sollte zuverlässig Wärme liefern und den Komfort im Hotel sichern. Die vollständige Entkernung des Bestands ermöglichte den Einsatz eines neuen und nachhaltigen Systems. In Abstimmung mit Bösch entschieden sich die Eigentümer für eine Wärmepumpenanlage, die die gleiche Wärmeleistung bereitstellt und zusätzlich die Kühlung der Zimmer ermöglicht.
Bösch übernahm die technische Planung für Heizung, Kühlung und Regelung. Gemeinsam mit dem Bauherrn wurden verschiedene Varianten geprüft. Aufgrund der Vorgaben des Denkmalschutzes lag der Fokus auf einer Lösung ohne sichtbare Außeninstallationen. Der Aufstellungsort der Wärmepumpen unter der bestehenden Terrasse erfüllte die Vorgaben. Die Technik bleibt unsichtbar und arbeitet schallarm.
Parallel koordinierte Bösch die Planung mit Bauherrn und Projektleiter Roberto Maier und dem ausführenden Installateur Intech Installationstechnik. Die Gewerke wurden so abgestimmt, dass die Technik in den sensiblen Bestand integriert werden konnte.
Die Wärme- und Kälteversorgung erfolgt über drei Mozart-Wärmepumpen im Kaskadenbetrieb. Sie decken Grund- und Spitzenlast ab und versorgen die Flächenheizung sowie die Kühlkreise. Ein 1.000-Liter-Pufferspeicher stabilisiert den Betrieb. Für die Klimatisierung der Gästezimmer installierte Bösch acht Kanaleinbaugeräte und vier Wandgeräte, die von der Technikzentrale aus in den Heiz- und Kühlkreislauf eingebunden sind.
Die Regelung über DEOS steuert Wärmepumpen, Heiz- und Kühlkreise, Puffermanagement und Trinkwasserbereitung. Ein zentraler Schaltschrank im Keller ist online aufgeschaltet und bindet alle Raumgeräte in den Zimmern über Modbus ein. Gäste können Temperatur und Lüfterstufen selbst regeln. Die unauffällige Positionierung der Außengeräte unter der Terrasse bewahrt den historischen Gebäudeeindruck.