Wie verwandelt man eine Stadt in ein Zentrum für Design, Innovation und Austausch? Ganz einfach: Man bringt die ARCHITECT@WORK nach Graz. Zum ersten Mal machte das europaweit erfolgreiche Messeformat Station in der steirischen Landeshauptstadt – und lieferte dabei weit mehr als nur eine klassische Produktschau.


„Man bekommt Inspiration für aktuelle Projekte, aber natürlich auch Ideen, um Dinge anbieten zu können, die man sich vielleicht vorher gar nicht vorstellen konnte, und man hier ein besonderes Material entdeckt hat.“ Besucherin der ARCHITECT@WORK


Impuls für die Designszene

Die Projektwand zeigte internationale Architekturbeispiele – Inspiration zum Anfassen für Planende und Gestaltende.

Auf einem Blick: Die Projektwand gibt Auskunft über die Projekte. © ARCHITECT@WORK

Rund 1.400 Besucher*innen folgten dem Ruf der ARCHITECT@WORK in die Stadthalle Graz. Das Format, das bereits in Städten wie Paris, Wien oder München etabliert ist, bot auch in seiner Grazer Premiere eine Plattform für visionäre Projekte, innovative Materialien und zukunftsweisende Ideen. Unterstützt wurde das Event von namhaften Institutionen wie der ZT Kammer Steiermark & Kärnten, ig architektur oder dem Haus der Architektur.

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Weitere Berichte zur ARCHITECT@WORK

Transformation als roter Faden

Unter dem Leitthema „Transformation“ zeigten Vorträge, Ausstellungen und Installationen, wie Wandel im architektonischen Denken konkret aussehen kann. Besonders beachtet wurde das Werk Blessed burden von Clemens Hollerer, das auf künstlerische Weise zerstörerische Prozesse als Ausgangspunkt für Gestaltung in den Fokus rückte.

Besuchende stehen vor Messeständen.
Direkter Austausch am Stand: ARCHITECT@WORK förderte gezielte Gespräche zwischen Ausstellenden und Fachpublikum. © ARCHITECT@WORKmehr anzeigen
Die Materialausstellung zeigte verschiedenste Materialien.
Material zum Anfassen: Die Ausstellung zeigte nachhaltige und innovative Baustoffe, die zum Experimentieren einluden.mehr anzeigen
Hallenkonzept: Das innovative Standkonzept mit klarer Wegeführung sorgte für ein angenehmes Messeerlebnis.
Das Hallenkonzept aus der Vogelperspektive: Über 1.400 Besuende zählte das Event in Graz. © ARCHITECT@WORKmehr anzeigen

Stimmen aus der Branche

Auch die Ausstellenden zeigten sich begeistert: Ewald Apperle von Jaga Climate Designers lobte die „Top-Plattform für zukünftige Projekte“. Christian Höfner von Artweger hob die Qualität der Kontakte hervor, die durch das kompakte Messeformat besonders effizient gepflegt werden konnten.

„Eine der Stärken dieser Messe ist, dass sie an vielen verschiedenen Orten stattfindet, egal ob Paris, München, Wien. oder dieses Mal das erste Mal in Graz, wo natürlich auch sehr viele Architekten ansässig sind und wo das Potenzial für Verwirklichung von Architekten und deren Bauten ist.“ Ewald Apperle von Jaga Climate Designers

Begeisterte Besucher*innen

Ein Mann im Anzug hält einen Vortrag auf einer Bühne vor einem blauen Vorhang.

Spannende Vorträge zu aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit und Transformation lockten viele Besucher*innen in das Auditorium. © ARCHITECT@WORK

Die Rückmeldungen der Gäste fielen ähnlich positiv aus. Gelobt wurden die inspirierende Atmosphäre, die Vielfalt an gezeigten Materialien und der gelungene Mix aus Information und Austausch. Ein Besucher betonte: „Besonders die Vorträge zeigen, wie die Zukunft der Architektur aussieht – selbst für ältere Semester eine spannende Erfahrung.“

Ausblick: Fortsetzung folgt

Bei aller positiver Rückschau ist es nun auch wieder Zeit, den Blick nach vorne zu richten. Die nächste ARCHITECT@WORK in Österreich findet am 16. und 17. September 2026 in Wien statt. Der Termin steht, die Details folgen. Bis dahin tourt das Format weiter durch Europa – mit Stopps unter anderem in Stuttgart und Düsseldorf.