Das Logo von ÖNGI.

Die ÖGNI zertifiziert Bauprojekte nach DGNB-System. © ÖNGI

Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) vergibt künftig [tie_tooltip text=“Die EU-Taxonomie klassifiziert nachhaltige unternehmerische Aktivitäten.“ gravity=“n“]EU-Taxonomie[/tie_tooltip] Verifikationen auch dann, wenn ein Projekt nur teilweise mit den Vorgaben der EU-Taxonomie übereinstimmt. Wie die Organisation in einer Aussendung mitteilt, reagiert sie damit auf aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene. Im Rahmen der sogenannten Omnibus-Initiative schlägt die EU-Kommission vor, dass Unternehmen künftig auch teilweise konforme Aktivitäten im Rahmen ihrer Berichterstattung offenlegen dürfen.

Entlastung für KMUs

Obwohl dieser Vorschlag noch nicht rechtsverbindlich ist, setzt die ÖGNI diesen Schritt bereits jetzt um, um Marktteilnehmenden – insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) sowie Privatpersonen – die Berichterstattung zu erleichtern. Die Verifikation zeigt auf, welche Kriterien eines Projekts bereits erfüllt sind und wo noch Entwicklungspotenzial besteht.

Werbung
Neue StLB-Hochbau 023 und Haustechnik 014: Kompakt erklärt & praktisch angewandt
Wichtige Neuerungen zur Standardisierten Leistungsbeschreibungen Hochbau 023 und Haustechnik 014 sowie kompaktes Fachwissen - einfach erklärt und praktisch angewandt.
Passend zum Thema: Wie glaubwürdig sind Nachhaltigkeits-Zertifikate?
Peter Engert

Peter Engert © value one holding

„Wir möchten die Umsetzung der EU-Taxonomie in der Immobilienwirtschaft aktiv vorantreiben – nicht nur regelkonform, sondern auch praxisnah und mit echtem Nutzen für die Marktteilnehmer“, so Peter Engert, Geschäftsführer der ÖGNI.

Laut ÖGNI kann die EU-Taxonomie Verifikation direkt bei Banken und Investoren vorgelegt werden und dient diesen als Orientierungshilfe bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit eines Projekts. Ziel sei es, vor allem Sanierungsvorhaben über mehrere Jahre hinweg besser abbilden zu können und so die Finanzierung zu erleichtern.