Die Lage ist großartig, der Ausblick auch: In unmittelbarer Nähe zur Traunsee-Esplanade in Gmunden wurden zwei Gebäude aus dem 19. Jahrhundert durch drei neue Baukörper mit 16 Wohnungen und einer Maisonette ersetzt. Die Einheiten sind gut belichtet, klar geschnitten und zum See ausgerichtet. Geplant vom Linzer Architekturbüro Gerald Anton Steiner und umgesetzt vom Bauunternehmen Aichinger Bau, fügt sich die Wohnanlage stimmig in die gewachsene Struktur ein. Die Färbergasse wird architektonisch weitergeführt: Ein Kopfgebäude fungiert als Torhaus, Wege und Erschließung greifen logisch ineinander und machen den Zugang klar erlebbar.
Lage, Architektur und Fassae
Das Gebäude besticht aber nicht nur durch Lage und Architektur. Auch die Fassadengestaltung fällt auf. Sie ist ein zentrales Element des Projekts – und zwar durch den Einsatz eines speziellen Materials von Anbieter Synthesa. Zur Gestaltung der Fassade kam der Oberputz Capatect Prima Por R20 von Synthesa zum Einsatz. Der Oberputz gibt den Baukörpern mit seiner markanten Effektkamm-Struktur eine feine, gekämmte Textur, schafft Tiefe und macht die Gliederung der Architektur gut sichtbar.

Eine Frage des Lichteinfalls
Das Besondere? Je nach Lichteinfall verändert sich die Wirkung der Fassade – von ruhig und gleichmäßig bis plastisch und lebendig. „Dieses Wechselspiel aus Licht und Schatten unterstreicht die Baukörper und gibt der Wohnanlage eine selbstbewusste Präsenz“, betont man bei Synthesa. Der Silikonharzputz mit Rillenstruktur eignet sich laut dem Hersteller ideal für dekorative Fassadentechniken. „Gleichzeitig überzeugt er funktional: Er ist hoch diffusionsoffen und nach der Durchtrocknung hydrophob.“

Damit zeige sich die Fassade unempfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wie Abgasen und biete besseren Schutz vor mikrobiologischem Befall und bleibe optisch über lange Zeit hinweg hochwertig und gepflegt.
Gekämmte Putzfassade
Die gekämmte Putzfassade ergänzt sich zudem stimmig mit Metall, Sichtbeton und Stein. Die Tiefgarage bildet den Sockel der Wohnbebauung und fügt sich teilweise in das Gelände ein. Begrünte Flächen, großzügige Fenster, Loggien und Terrassen erweitern die Wohnräume nach außen. Transparente Brüstungen öffnen den Blick zum Traunsee, zu Schloss Orth und zum Traunstein.
Stimmiges Gesamtbild
Das Fazit von Synthesa: „Das Ergebnis ist ein stimmiges Gesamtbild: Die Fassadenlösung verbindet die einzelnen Elemente, schafft Klarheit und unterstützt die architektonische Qualität dauerhaft.“