Die Mitglieder des Großhandelsverbandes im SHK-Bereich (ÖVSHG) starten eine gemeinsame Initiative für. Ab März 2026 setzen die GC-Gruppe Österreich, Holter, ÖAG, Sanitär Heinze und SHT wiederverwendbare, standardisierte Tauschboxen ein. „Die Tauschboxen optimieren Kommissionierung, Zustellung und Retourenmanagement vom Großhandel bis zum Installateur“, so der Verband. Das System setze „auf Vereinheitlichung, robuste Mehrweglogistik und digitale Prozessunterstützung und steigert damit Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit“.

Schrittweise ausgerollt

Das neue System wird nun sukzessive auf ganz Österreich ausgerollt. „Wir freuen uns darüber, dass wir dank des Schulterschlusses zwischen der liefernden Industrie und uns als Großhandel ein System auf den Weg bringen, welches uns und unseren Kund*innen einen echten Mehrwert in der täglichen Arbeit bringt“, bekräftigen die Vertreter der beteiligten Unternehmen.

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Knapp Verbinder für schmale Plattenstärken
Der FIYU FAST 10 für Platten ab 12 mm Stärke fixiert reversibel oder unlösbar. Für Plattenstärken ab 18 mm eignet sich der neue Nut-Feder-Verbinder auch als Mittelwandverbinder. Geeignet für das P-System.

Im Mittelpunkt des neuen Systems stehen die widerstandsfähige Mehrweg-Tauschboxen, die als einheitliche Verpackungs- und Transporteinheit dienen. Sie ersetzen einen Großteil der herkömmlichen Einwegverpackungen und schaffen einen geschlossenen Verpackungskreislauf. Das Ergebnis laut ÖVSHG: Saubere Materialflüsse, weniger Verpackungsaufwand und weniger Abfall. „Wir als Großhandelsunternehmen haben eine Verantwortung im Sinne von Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, insbesondere in der Logistik“, sagt sagt Hans-Peter Moser, Geschäftsführender Gesellschafter der GC-Gruppe Österreich. „Die neuen Tauschboxen sind eine weitere innovative Möglichkeit, diese Verantwortung in echtes Handeln zu übersetzen.“

Die standardisierte Boxenlogik erhöht laut ÖVSHG die Lieferqualität „insbesondere bei kleinteiligen Materialien“. Verwechslungen, Fehlteile und Nachlieferungen würden reduziert. Auch das Retourenmanagement werde einfacher: „Rückgaben laufen strukturiert über denselben Ladungsträger und lassen sich eindeutig zuordnen.“

Bereits ab zehn Umläufen erreiche die Tauschbox ihre CO₂-Neutralität gegenüber Einwegverpackungen. „Jeder weitere Zyklus bringt eine volle Einsparung des CO₂-Fußabdrucks, der sonst pro Lieferung erneut durch Einwegmaterial entstehen würde.“ Das Ergebnis: weniger Abfall, geringerer Ressourcenverbrauch und eine deutliche Reduktion von Emissionen über die gesamte Lieferkette hinweg.

 „Als einer der ersten Anbieter im SHK-Großhandel haben wir recycelbare Tauschboxen im Jahr 1990 eingeführt, weil wir Verantwortung für Ressourcen und Umwelt ernst nehmen“, meint betont Holter-Geschäftsführer Markus Steinbrecher. „Die gemeinsame Lösung der Branche baut auf diesem Weg auf und zeigt: Nachhaltigkeit funktioniert am besten, wenn wir sie gemeinsam gestalten. Wir bei Holter sparen damit bis zu 200 Tonnen Kartonagen pro Geschäftsjahr ein.“

„Die Einführung eines händlerübergreifenden Tauschboxensystems ist ein wichtiger Schritt in zu effizienter und nachhaltiger Logistik. Wir sparen Verpackungsmaterial, wodurch ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Nutzen Hand in Hand gehen. Aus meiner Sicht der richtige Schritt in die Zukunft!“, ergänzt Marius Heinze, Geschäftsführender Gesellschafter von Sanitär Heinze.

Die Markenindustrie unterstützt laut ÖVSHG die Lösung durch Branding der Boxen und „schafft dadurch Sichtbarkeit der beteiligten Partner im täglichen Einsatz bei Installationsbetrieben und im Lager“. Das stärke die Wiedererkennung und den Zusammenhalt innerhalb der Lieferkette. „Gebrandete Mehrwegboxen machen unsere Partnerschaft in der Lieferkette sichtbar und zeigen gleichzeitig, wie wir gemeinsam Verantwortung für effizientere und nachhaltigere Prozesse übernehmen“, sagt Robert Just, COO der Frauenthal Handel Gruppe.