Die Zahlen sprechen für sich: Im 3. Wiener Gemeindebezirk wächst mit dem Village im Dritten eines der wichtigsten innerstädtischen Stadtentwicklungsgebiete der Stadt. Auf einem Areal von elf Hektar entsteht ein neues, gemischt genutztes Quartier mit rund 22 Bauplätzen und einem zwei Hektar großen Park. Auf einer Bruttogeschossfläche von 250.000 m² entstehen Wohnungen, Büros, Gewerbeflächen, Nahversorgung sowie Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.

Europaweites Vorzeigeprojekt

Dabei beeindrucken die durchdachte Infrastruktur und das nachhaltige Energiesystem: Herzstück der Energieversorgung ist ein gigantisches Erdsondenfeld unter dem Quartier. Die Kombination aus dieser Erdwärme, Photovoltaik und Fernwärme zur effizienten, lokalen Kühlung und Heizung gilt als europaweites Vorzeigeprojekt.

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An der Umsetzung des Bauvorhabens sind auch bekannte Namen aus Oberösterreich beteiligt: Mitten in dem großangelegten Entwicklungsgebiet realisiert der Linzer Baukonzern Swietelsky einen Baukörper mit sieben Stockwerken in zwei Bauabschnitten. Die Ausführung in Skelettbauweise sowie die Dimensionen des Projekts stellen hohe Anforderungen an Taktplanung, Schalungslogistik und Systemflexibilität.

Lösungen von Ringer

Dabei kommen Lösungen vom Regauer Schalungsspezialisten Ringer zum Einsatz: Großflächige Deckenschalungen, Unterzüge, einseitige Wände, Sprünge in der Bodenplatte sowie die anspruchsvolle Tiefgaragenrampe mit Deckenstärken bis zu 65 cm verlangten nach leistungsstarken und exakt aufeinander abgestimmten Systemen.

Ein besonderes Highlight auf der Baustelle war die Herstellung der großflächigen Decken. Für die weitläufigen Regelzonen wurde der Dekplus Deckentisch von Ringer verwendet. Mit Tischgrößen von bis zu 12,15 m² ermöglicht er einen besonders effizienten Baufortschritt bei großen Deckenflächen. Die Tische werden mit dem extraflachen Kranhaken umgesetzt, exakt positioniert und anschließend eingerichtet.

Eine deutliche Vereinfachung brachte auch der Einsatz von Abhängebügeln bei den Deckentischen. Damit konnten die H20-Träger bei Säulenaussparungen einfach befestigt und die Passzonen rund um die Säulen sauber vorbereitet werden.

Leichte Alu-Schalung

In den hinteren, engeren Randzonen wurde Dekplus mit der handlichen Aludek-Moduldeckenschalung kombiniert. Dort spielte die leichte Alu-Schalung ihre Stärken bei Passflächen, Anschlüssen und kleineren Restflächen aus. Auch die größte zusammenhängende Fläche mit über 2.000 m² konnte so effizient geschalt werden. Verbleibende Restflächen wurden mit Aludek-Auflageschienen und Schaltafeln geschlossen.

Für sicheres Arbeiten an den Deckenrändern kam während der Schal- und Bewehrungsarbeiten der Deksafe Seitenschutz zum Einsatz. Schnell montiert, mit wenigen Systemteilen und geringem Gewicht, fügte sich das System nahtlos in den Baustellentakt ein.

Besonders anspruchsvoll war die Abfahrt zur zweigeschossigen Tiefgarage. Im Rampenbereich sorgten Deckenstärken von bis zu 65 cm zusammen mit geneigten Flächen und gekrümmten Wandverläufen für herausfordernde Bedingungen: Die Schalung musste exakt dem Verlauf der Rampe folgen und gleichzeitig die massiven Bauteile aufnehmen.