„Während Straßenbauprojekte aufgrund der kalten Witterung im ersten Quartal später angelaufen sind, hat die Dynamik im zweiten Quartal deutlich zugenommen, sodass wir zum Halbjahr erstmals eine Leistung von 10 Milliarden Euro berichten können.“ Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender der Strabag hat die Ergebniszahlen für das erste Halbjahr 2026 präsentiert.
Gute Zahlen
Die Strabag steigerte die Leistung um 12 Prozent und konnte sich auch in anderen Kennzahlen deutlich verbessern: Der Auftragsbestand stieg um 27 Prozent auf den neuen Rekordwert von 36 Milliarden Euro. Das EBIT erhöhte sich um 35 Prozent auf 174 Millionen Euro und das Konzernergebnis stieg um 25 Prozent auf 119 Millionen Euro. Die gute Entwicklung veranlasste den Konzern die Guidance für das Gesamtjahr 2026 anzuheben: Man geht nun von einer Leistung „nahe“ 23 Milliarden Euro und einer EBIT-Marge von 5,5 bis 6 Prozent aus.
Für den starken Anstieg der Aufträge sei vor allem die starke Nachfrage im Infrastrukturbau in Deutschland und international verantwortlich, so Kratochwill. „Gleichzeitig setzt sich unser profitables Wachstum fort und führt zu einer weiteren Erhöhung der Ergebnisse. Auf dieser Basis heben wir unsere Guidance für das Gesamtjahr 2026 an.“