Die Vienna Design Week 2025 stellt die gestalterische Auseinandersetzung mit einer ungewissen Zukunft in den Mittelpunkt. In ihrer 19. Ausgabe bietet die Veranstaltung erneut ein breites kuratiertes Programm mit Ausstellungen, Workshops, Interventionen, Führungen und Diskussionsformaten.
„Die Zukunft bleibt – bei aller Komplexität – unser Gestaltungsspielraum!“ Gabriel Roland, Direktor der Vienna Design Week
Mehr als Design

Das Team der Vienna Design Week © Yasmina Haddad / Klein
Das Festival beschäftigt sich nicht nur mit Produktgestaltung, sondern legt den Fokus auf Design im Kontext von Stadtgesellschaft, Handwerk, Social Design, Kreislaufwirtschaft, Kunst und Architektur. Formate wie der Fokusbezirk, die Festivalzentrale sowie Beiträge von Partner*innen aus Wirtschaft und Kultur strukturieren das zehntägige Programm. Erwartet werden rund 40.000 Besucher*innen an etwa 50 Veranstaltungsorten in ganz Wien.
Architektur im Fokus
Auch das Thema Architektur wird aufgegriffen: Die geführten Touren von Arch on Tour mit Marion Kuzmany beleuchten architektonische Besonderheiten und Entwicklungen im diesjährigen Fokusbezirk. Darüber hinaus reflektieren viele der Festivalbeiträge den Einfluss von Design auf den städtischen Raum – etwa durch temporäre Installationen, ortsspezifische Projekte oder durch den bewussten Einsatz architektonischer Elemente im Ausstellungsdesign. So wird Design als Werkzeug verstanden, um urbane Räume kritisch zu hinterfragen und neu zu denken.
„Neue Fassade“ fürs Festival und internationale Gäste

Das neue Erscheinungsbild der Vienna Design Week © Fredmansky, Vienna Design Week
Neu ist das visuelle Erscheinungsbild, das vom Wiener Büro der Agentur Fredmansky entwickelt wurde. Zwei internationale Programmpunkte stehen bereits fest: die Ausstellung „Fokus“ zum Thema „Ageing“, kuratiert von der estnischen Gestalterin Sandra Nuut, sowie die Präsenz der World Design Capital 2026 Frankfurt RheinMain als Gast. Die Initiative Biofabrique Vienna der Wirtschaftsagentur Wien wird im Format Urban Food and Design fortgesetzt – diesmal mit dem Thema Farben und Pigmente aus bioregionalen Ressourcen.









