Die Porr hat im Geschäftsjahr 2025 ihre direkten Emissionen um 22,5 Prozent gesenkt und entlang der Wertschöpfungskette um 12,9 Prozent. Das Unternehmen liegt damit auf Kurs seiner wissenschaftsbasierten Klimaziele (Science Based Targets initiative, SBTi), die bis 2030 eine Reduktion von 43 Prozent bei Scope 1 und 2 sowie 25 Prozent bei Scope 3 vorsehen. Treiber waren der verstärkte Einsatz alternativer Treibstoffe, der Ausbau erneuerbarer Energien und ein gesunkener Energieverbrauch.

Mit der 2025 vorgestellten ESG-Strategie verfolgt die Porr 18 messbare Ziele bis 2030, unterstützt durch 55 konkrete Maßnahmen. Bereits im ersten Umsetzungsjahr wurden 13 Prozent der Maßnahmen vollständig integriert, weitere 71 Prozent befinden sich in Umsetzung.

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Nachhaltige Baustellen

Die Porr erhöhte den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch von 7,7 auf 19,9 Prozent und reduzierte den Gesamtenergieverbrauch um 9,2 Prozent auf 817,1 GWh. Gleichzeitig wurde die interne Recyclingeinsatzquote von 50 auf 57 Prozent gesteigert, wodurch der Bedarf an Primärrohstoffen sinkt und Beschaffungsrisiken reduziert werden.

Im Bereich Personal konnte der Frauenanteil auf 17 Prozent gesteigert werden, in Führungspositionen auf 16,4 Prozent. Zudem erhielt die Porr 2025 als erstes Bauunternehmen in Österreich das ÖGNI-Basiszertifikat für nachhaltige Baustellen im Hoch- und Tiefbau. Dieses Konzept soll künftig als Mindeststandard auf allen Baustellen gelten.

Portfolio nachhaltiger Bauleistungen wird ausgebaut

Mit dem erweiterten Portfolio kombiniert die Porr Mindeststandards nachhaltiger Baustellen mit maßgeschneiderten Lösungen für Kunden. Dazu zählen CO₂-optimierte Planung und Umsetzung, emissionsreduzierte Materialien, energieeffiziente Baustellen, innovative Logistiklösungen sowie Rückbau- und Recyclingkonzepte.

Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr in Wien, betont: „Wir entwickeln unser Portfolio im nachhaltigen Bauen gezielt weiter, um gemeinsam mit unseren Kunden Emissionen, Ressourcenverbrauch und Kosten über den gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten zu senken.“ Der kombinierte Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt, dass die Porr nicht nur wirtschaftlich erfolgreich ist, sondern auch bei ESG-Maßnahmen auf einem klaren Erfolgsweg liegt.