Baumit Österreich surft weiter auf der Erfolgswelle

Baumit Baustoffe GmbH
25.02.2020

Trotz starker Nachfrage im abgelaufenen Jahr appelliert man bei Baumit an die Bundesregierung, starke Impulse im Bereich der Sanierung zu setzen.  

Georg Bursik (GF Baumit) und Baumit-Vertriebs­leiter Rudolf Ofenschiessl (r.) präsentierten die ­Innovationen 2020: den ­Baumit-Klebeanker X1 und den Sanierputz ­Sanova System S.

Georg Bursik (GF Baumit) und Baumit-Vertriebs­leiter Rudolf Ofenschiessl (r.) präsentierten die ­Innovationen 2020: den ­Baumit-Klebeanker X1 und den Sanierputz ­Sanova System S.

Nach dem Rekordgeschäftsjahr 2018 ist es Baumit auch 2019 gelungen, die gute Konjunkturlage zu nutzen. Der Umsatz von Baumit-­Österreich stieg an. Wesentlich dazu beitragen konnte die erfolgreiche Integration der Baumit-­Produktionsstandorte und Mitarbeiter in ­Wopfing, Peggau, Wietersdorf und Bad Ischl in die Baumit GmbH. „Uns gelang es im vergangenen Jahr, die gute Nachfrage vor allem im mehrgeschoßigen Wohnbau zu nutzen“, freut sich Georg Bursik, Geschäftsführer der Baumit GmbH, über das Ergebnis. „Erfreulich ist auch das anhaltend starke Interesse an Produkten aus dem Bereich ‚Gesünder Wohnen‘, die in ­diesem Segment für ein knapp zweistelliges Wachstum gesorgt haben.“ Auch mit dem Gesamtergebnis liege man im Plan und sei weiterhin – noch vor Deutschland – das umsatzstärkste Baumit-Land. Und auch 2020 läuft nach eigenen Aussagen gut an, der Jänner fühle sich an „wie ein guter März“.

Notwendigkeit Sanierung

Trotzdem ist die aktuelle Aussicht auf die nächsten Jahre nicht ganz so rosig: Heimische wie internationale Wirtschaftsforschungsinstitute prophezeien Österreich ein Nachlassen der Wirtschaftsdynamik. Geht es um den Wohnbau, rechnet man für 2020 vor allem im mehrgeschoßigen Wohnbau im ­Wiener Raum noch mit Fertigstellungszahlen wie im abgelaufenen Jahr. „Der Bereich Gebäudesanierung liegt jedoch seit Jahren auf der Intensivstation“, so ­Bursik. „Vorausschauend gedacht, appellieren wir an die neue Regierung, schon 2020 starke Impulse zu setzen, um die Sanierungsrate bei Gebäuden endlich auf solide Beine zu stellen.“ Damit bis zum Finanzausgleich 2022 zuzuwarten, wie es im neuen Regierungsprogramm formuliert ist, würde für Bursik zu lange dauern. Schließlich würden Impulse für die ­Sanierung auch langfristig qualifizierte Arbeitsplätze in der Branche sichern. „Denn 250 Millionen Quadratmeter sind in Österreich noch immer nicht ­gedämmt“, unterstreicht Bursik die Aussage.

Schnellere Montage

Doch nicht nur das Geschäft soll sich weiter­ent­wickeln, auch das Sortiment erweitert sich. Dabei ist der Klebeanker X1 das jüngste Mitglied der Baumit-­Familie. Er verbindet die Vorteile der Baumit-Klebeanker mit höchster Schnelligkeit und Effizienz im Arbeitsfortschritt sowie Kraftersparnis beim Setzen. Zeitaufwendiges und kräftezehrendes Bohren gehört dank der Setztechnik, die in Kooperation mit Hilti entwickelt wurde, der Vergangenheit an. Die Anker ­können einfach mittels ­eines ­Hilti-Bolzensetzgeräts in den Beton „geschossen“ werden. Dadurch sei man fünfmal schneller als bei normaler Verdübelung zu sein. Durch die Verwendung des Baumit-Klebeankers verbessert sich laut Herstellerangaben der U-Wert ­gegenüber einer konventionellen Verdübelung um bis zu zehn Prozent, da die Dämmplatten nicht durchbohrt, sondern verklebt werden.

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