Was ist die wichtigste Zutat für eine erfolgreiche Projektentwicklung? Steuert man langsam auf einen Angebotsüberschuss zu? Welche Geschäftsmodelle sind am erfolgsversprechendsten? Und welche Rolle spielt die ­Politik? ­Fragen über Fragen, die im Rahmen des ersten Wohnbau-Kongresses, veranstaltet von Interconnection Consulting, Ende Jänner im Hotel Imperial in Wien disktuiert wurden.

Den Beginn machte Christian Polak, Geschäftsführer von 6B47 Austria. Neben aktuellen Projekten bot er auch einen Einblick in die Geschäfts­modelle des Immobilienentwicklers. Für ihn liegt die Zukunft des Wohnbaus vor allem in der Umnutzung von Gebäuden und den Quartiersentwicklungen.

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Einen neuen Ansatz zum Thema Leistbaren ­Wohnen präsentierten Matthias Frick, Business Developer der österreichischen Rhomberg Gruppe, und Stefan Schrenk, Geschäftsführer von Lean Works. Mittels Lean-Methode und industrieller Vorfertigung im Holz-Modulbau will das Startup leistbaren Wohnraum schaffen. Auch Wolfgang ­Stabauer, Geschäftsführer ÖKO-Wohnbau widmete sich dem Thema leistbaren Wohnbau, das er mittels Bau­herrenmodellen gewährleisten will. Auch betreutes Wohnen würde sich so – steuerlich begünstigt – umsetzen lassen, erklärte Stabauer.

Am Nachmittag ging Felix Embacher, Leitung Corporate Consulting bei Bulwiengesa, der Frage nach, wieviele Mikrowohnungen eine Stadt braucht. Den Schlusspunkt des Vortragsreigens setzte Marcel Nürnberg, Geschäftsführer von Squarebytes, der über Virtual Reality als Verkaufstool referierte.

Wohnbau-Awards

Im Rahmen des Wohnbau-Kongresses wurden auch drei Awards verliehen: 

  • Den Projektentwickler des Jahres 2019:  ARE ­Austrian Real Estate Development GmbH 
  • Ökologisches Vorzeigeprojekt 2019: Projekt „Living Garden“ in Aspern
  • Innovationspreis „Virtual Reality im Wohnbau“: Tiroler Unternehmen Vision Immobilien GmbH