Seit der Pandemie stagniert die Digitalisierung österreichischer Unternehmen – während sie zuvor in den letzten fünf Jahren einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht hat. Das zeigt der heute veröffentlichte Digitalisierungsindex für Österreich, der vom Telekommunikationsanbieter Drei bei Arthur D. Little und marketmind in Auftrag gegeben wurde. Nach einem leichten Anstieg 2022 ist der Digitalisierungsindex mit einem Wert von 35 von 100 möglichen Punkten 2023 auf Vorjahres-Niveau geblieben.

Nur 19 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie sich nach COVID mehr mit Digitalisierung beschäftigt haben. Während sich größere und mittlere Unternehmen positiv entwickeln, fallen kleine Betriebe mit unter 20 Mitarbeiter*innen immer weiter zurück. Neun Prozent setzt bereits Künstliche Intelligenz (KI) ein. Sie wird am ehesten für die Kundenkommunikation genutzt – fünf Prozent der Unternehmen tun dies bereits. Dies gilt vor allem für die Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Finanzen/Dienstleistungen und Produktion/Bau.

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