„Handwerk, Meister und die Lehrlingsausbildung sind untrennbar miteinander verbunden. Umso mehr freut es mich, dass die Bundesregierung und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck dem Stellenwert des Meisters Rechnung tragen. `Ja zum Meister´ heißt `Ja zu Qualität und Qualifikation´ am heimischen Wirtschaftsstandort“, betonte Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Österreichs größter Lehrlingsausbildersparte mit rund 46 Prozent aller Ausbildungsbetriebe kürzlich. Der nun geplante Qualifikationstitel für den Meister „ist für die Meisterberufe ein sichtbares Zeichen der Aufwertung dieses Bildungsabschlusses genauso wie die neue Lehrlingsinitiative der WKÖ mit dem Ziel, die Lehre zu stärken“.

Scheichelbauer-Schuster verweist auf Weiterentwicklung der Lerninhalte

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„Qualifikation ist das Um und Auf, um im Wettbewerb der Standorte zu punkten. Alle Maßnahmen, die nun darauf abzielen, das System der beruflichen Bildung nachhaltig unter dem Fokus von Aus- und Weiterbildung weiterzuentwickeln, sind zu begrüßen“, so die Handwerksobfrau, die etwa auf die Evaluierung der Lehrberufslandschaft und damit auf eine stetige Weiterentwicklung der Lerninhalte verweist. „Denn die Digitalisierung und der Klimaschutz verändern unsere Berufsbilder in einem immensen Tempo. Dem müssen wir in der Ausbildung unserer Lehrlinge Rechnung tragen.“ 

Meisterprüfung für 76 Prozent von großer Wichtigkeit

Gleichzeitig werde ein entscheidender Anreiz für Fachkräfte zur beruflichen Weiterqualifizierung gesetzt. So ist die Meisterprüfung für 76 Prozent der Fachkräfte wichtigstes Instrument für die fachliche Weiterbildung (Quelle: ibw-research brief – Ausgabe Nr. 94). „Und umso wichtiger ist es, die Durchlässigkeit zwischen den unterschiedlichen Bildungswegen zu gewährleisten, sagt Scheichelbauer-Schuster.  

„Im Meister und der Qualifizierung liegt die Zukunft des Handwerks! Nicht umsonst wurden in Deutschland zu Jahresbeginn in zwölf Berufen der Meister als unternehmerisches Zugangskriterium wiedereingeführt. Qualifikationen zu erwerben und sie im Unternehmertum erfolgreich einzusetzen schafft die Basis für unsere erfolgreichen Betriebe und unser duales Ausbildungssystem“, so die Obfrau abschließend.