Der heimische Pelletsheizungen-Spezialist Ökofen hat zum weltweiten Tag der erneuerbaren Energie am 26. April Antworten auf eine Frage parat: Wie können Konsument*innen aus der herrschenden „Heizohnmacht“ aussteigen, die durch Krieg im Iran einen erneuten Höhepunkt erreicht habe. Ökofen-Chef Stefan Ortner nennt drei mögliche Strategien.

Drei Tipps

Erstens: Fakten zum Thema Heizungsumstieg schaffen. „Wer konkret weiß, mit welchen Kosten er zu rechnen hat, welche Einsparungen dadurch entstehen und bis wann sich die Investition ‚rentiert‘, gewinnt Planungssicherheit und Kontrolle zurück“, so Ortner. Zweitens: „Die Ohnmacht zum Werkzeug machen – Günstig heizen, statt günstiges Heizöl“, meint Ortner. „Wenn wir erkennen, dass wir nicht günstiges Heizöl wollen, sondern günstig heizen wollen, werden durch diese kleine Änderung neue Optionen sichtbar.“ Drittens: Erkennen, worauf man Einfluss hat. Während man bei Öl und Gas den Weltmarktpreisen ausgeliefert sei, seien es bei Pelletspreisen „jahreszeitlich bedingte Schwankungen, die sich jährlich wiederholen“.

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Diese vorhersehbaren Preisschwankungen seien daher leichter zu kalkulieren und durch Verhaltensänderung zu beeinflussen: Wer im Sommer Pellets kauft, kommt dadurch günstiger weg, als im Herbst oder Winter. „Wer eine Photovoltaik-Anlage hat und die Waschmaschine bei Sonnenschein anschaltet oder das E-Auto bei Sonnenschein auflädt, erhöht seinen Eigenverbrauch und senkt die Stromkosten“, so Ortner. „Dieser faktische und kalkulierbare Einfluss, den unser Verhalten auf unsere Kostenbelastung hat, ist wichtig, damit wir erkennen, dass wir wirksam sein können. Das hilft gegen die gefühlte Ohnmacht.“