Statt Thyssenkrupp rückt der Triebwerksspezialist MTU Aero Engines in den DAX auf. 

Die Deutsche Börse überprüft alle zwei Monate die Zusammensetzung des DAX anahnd des Börsenwerts und des durchschnittlichen Handelsumschalgs der Aktien. Thyssenkrupp hat seit Anfang 2018 fast 60 Prozent an Börsenwert eingebüßt – verstärkt zuletzt auch durch das Veto der EU-Wettbewerbshüter gegen eine Fusion seiner Stahlsparte mit dem indischen Tata-Konzern. „Dass uns der Abstieg aus dem DAX enttäuscht, steht außer Frage“, sagt Vorstandschef Guido Kerkhoff. „Als Gründungsmitglied wären wir dem Leitindex gern erhalten geblieben.“ Ehrlicherweise sei die „Performance“ des Konzerns in letzter Zeit aber auch zu schwach gewesen. „Unser Blick geht jetzt aber nach vorne.“

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