Baumit wurde für das Projekt „Concrete Lightweight Ceiling“ mit dem deutschen Architekturpreis Beton 2023. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Tragwerksentwurf der TU Graz, dem ausführenden Bauunternehmen Eigner, dem Architektenteam Lattke in Augsburg entwickelte Baumit eine 160 Quadratmeter großen Stahlbetondecke über einer Tiefgarageneinfahrt im deutschen Nördlingen. Das Ergebnis überzeugte die Jury mit einer ressourcenschonenden und ungewöhnlichen Art der Konstruktion: Bei der Produktion der besonders leichten Decke kam der Baumit BauMinator® zum Einsatz. Bei ihm handelt es sich um eine Kombination aus 3D-Drucktechnologie und Spezialmörtel. „Diese Arbeit zeigt, dass die Zukunft im Drucken von Beton liegt. Mit wertvollem Material wird bewusst und sparsam umgegangen. Hier wird Beton dort eingesetzt, wo er unbedingt notwendig ist,“ so Eduard Artner, Leitung des Geschäftsfelds 3D-Betondruck bei Baumit.

Mit dem BauMinator® können dreidimensionale, freigeformte Bauteile, Objekte und Formen mit je bis zu 5 Meter Größe, je nach Geometrie und Anwendungsbereich, gedruckt werden. Hauptzielrichtung sind gewichtsreduzierte Bauelemente, modulares Bauen und Designobjekte, die bislang nicht möglich oder zu teuer waren. Damit CO2-Emissionen reduziert und können Material gespart werden.

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