Zementindustrie

Wie bauen wir in Zukunft?

Zementindustrie
24.11.2023

Das Kolloquium „Forschung & Entwicklung für Zement und Beton“ der VÖZ widmete sich großen Themen: Sanierung, Dekarbonisierung und Energiespeicherung.

Sanierung, Dekarbonisierung und Energiespeicherung: Das waren die großen Themen, mit denen sich das Kolloquium „Forschung & Entwicklung für Zement und Beton“ der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) in diesem Jahr befasste. Für die Keynote konnte die VÖZ Vordenker Werner Sobek gewinnen „Das Bauwesen steht weltweit für knapp 60 Prozent des Ressourcenverbrauchs, knapp 50 Prozent des Massenmüllaufkommens und für knapp 50 Prozent der klimaschädlichen Emissionen“, meinte der Architekt und Bauingenieur. „Wenn wir weiter so bauen wie bisher“, so seine Schlussfolgerung, „dann führen wir die menschliche Gesellschaft schon in wenigen Jahren an den Rand des Abgrunds. Das ist sicher. Wir müssen das Bauschaffen deshalb von Grund auf neu denken.“

300 Teilnehmer*innen

Die 300 Teilnehmer*innen diskutierten darüber, wie diese Transformation zu schaffen ist. Dazu VÖZ-Geschäftsführer Sebastian Spaun: „Der Infrastrukturbereich stellt die Weichen für die grüne Transformation – und hier sind wir offensichtlich auf einem zukunftsfitten Weg.“ Dass Beton dabei eine entscheidende Rolle spiele, so Spaun weiter, „ist ein deutliches Zeichen, dass unser Baustoff einen wesentlichen Beitrag zur Klimawende, in den Bereichen Mobilität, Energie und Wärme leisten kann.“

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