Leube übernimmt Betonwerk Rieder

Rieder
24.02.2020

 
Der Bereich Infrastruktur von Rieder wurde zu 100 Prozent von Leube übernommen.
Das Leube-Führungsduo Heimo Berger (l.) und Rudolf Zrost (r.) mit Wolfgnag Rieder (Mitte) nach der Vertragsunterzeichnung.
Das Leube-Führungsduo Heimo Berger (l.) und Rudolf Zrost (r.) mit Wolfgnag Rieder (Mitte) nach der Vertragsunterzeichnung.

Leube ist seit Juli 2019 mit einer 50-prozentigen Beteiligung bei Rieder Infra Solutions strategischer Partner. Nun hat der Zementhersteller den Spezialisten für Lösungen für Lärmschutz zur Gänze übernommen. Die anderen Sparten der Rieder-Gruppe bleiben weiterhin im Besitz von Wolfgang Rieder. „Ich habe großes Vertrauen in die Leube-Gruppe, die unsere Erfolgsgeschichte des Betonwerks fortsetzen wird“, sagt Rieder. Die Werksgrundstücke, die Firmengebäude sowie die Marke Rieder bleiben im Besitz der Familie. „Diese weitere Umstrukturierung der Rieder-Gruppe wird die kommenden Jahre prägen, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten zu können.“ Vor allem Immobilien und touristische Projekte mit nachhaltigem Nutzen in Österreich und Kanada sollen in Zukunft eine neue Säule im Unternehmen bilden.

Und auch Leube-Geschäftsführer Rudolf Zrost freut sich über die Neuerwerbung: „Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Zement- und Kalkhersteller zu einem erfolgreichen Baustoffproduzenten entwickelt, der neben Zement und Kalk in den Bereichen Transportbeton, Sand, Kies sowie Betonfertigteile tätig ist." Vor allem mit dem erst 2018 erworbenen Stahlbeton-Schwellenwerk in Linz (SSL Linz) sieht Zrost durch die Übernahme von Rieder großes Synergiepotenzial, besonders in der gemeinsamen Marktbearbeitung im Bereich Infrastruktur. 

Branchen
Bau