„Vor allem im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz wird einmal mehr deutlich, wie wertvoll unser duales Ausbildungssystem mit Gymnasium und Handwerk auch nach 75 Jahren immer noch ist. Dem Lehrabschluss als solide Basis folgt nun als nächster Schritt die Matura. Danach stehen den Jugendlichen alle Tore für eine erfolgreiche Zukunft offen“, ist Schuldirektor Mathias Burgstaller überzeugt. In der Tischlereitechnik beeindruckten vor allem vier Schüler*innen die Lehrabschlussprüfer mit cleveren Abschlussstücken.

Stylisches Skateboard-Möbel

So überzeugte Theresa Grill aus Fuschl am See mit einem „Shaka“-Board aus Räuchereiche bestehend aus zwei Korpussen. Das außergewöhnliche Möbelstück bietet Platz für mehrere Skateboard-Decks und setzt ein komplettes Board dekorativ in Szene. Türen mit Fischgrätfurnier, eine passgenau gefertigte Schublade aus Massivholz und schlichte Griffe zeigen handwerkliches Können. Der besondere Clou ist der bewegliche Unterbau mit echten Skateboardrädern.

Theresa Grill begeisterte mit ihrem „Shaka“-Board aus edlem Holz.
Theresa Grill begeisterte mit ihrem „Shaka“-Board aus edlem Holz. © Werkschulheim Felbertal

Schwebendes Sideboard als Blickfang

Maximilian Heider aus Zell am See punktete mit einem modernen Sideboard aus Eiche. Die Kombination aus ruhiger Eichenstruktur und der reliefartig gefrästen Front verleiht dem Möbelstück seinen unverwechselbaren Charakter. Hinter drei handgezinkten Schubladen aus massiver Eiche und zwei Türen verbirgt sich genügend Stauraum. Dank Tip-on-Technik öffnen sich die Fronten grifflos. Die verdeckte Wandbefestigung lässt das Sideboard optisch schweben.

Weinschrank in edlem Design

Mit einem eleganten Weinschrank aus Räuchereiche brillierte Tischlereitechniker Luka Lorenz Haggenmiller aus St. Gilgen. Die Türen mit aufwendigem Fischgrätmuster und das filigrane Messinggestell verleihen dem Möbelstück eine besonders edle Optik. Ausziehbare Weinablagen, eine Schublade und verstellbare Fächer bieten praktischen Stauraum für edle Tropfen und Gläser. Die Kombination aus dunklem Holz und goldfarbenen Details macht den Schrank zu einem echten Blickfang. Haggenmiller wurde dafür mit einer Auszeichnung belohnt.

Luka Lorenz Haggenmiller brillierte mit einem eleganten Weinschrank aus Räuchereiche. Er wurde dafür mit einer Auszeichnung belohnt.
Luka Lorenz Haggenmiller brillierte mit einem eleganten Weinschrank aus Räuchereiche. Er wurde dafür mit einer Auszeichnung belohnt. © Werkschulheim Felbertal

Spielvergnügen trifft edles Möbeldesign

Julian Jetzl aus Bad Aussee präsentierte einen raffinierten Spieltisch für Gesellschaftsspiele, der Funktionalität und elegantes Design gekonnt verbindet. Das hochwertige Möbelstück aus amerikanischem Nussbaumholz mit kontrastierenden Ahorn-Elementen bietet Platz für verschiedene, einfach austauschbare Spielplatten. Schubladen und Auszüge sorgen für praktischen Stauraum, während feine Ahornleisten den beiden Korpussen einen raffinierten Schwebeeffekt verleihen. Mit einer neutralen Abdeckplatte lässt sich der Spieltisch im Handumdrehen in einen stilvollen Bar-Tisch verwandeln. Edle Messingdetails runden das zeitlose Design ab.

Julian Jetzl präsentierte einen eleganten Spieltisch aus amerikanischem Nussbaumholz
Julian Jetzl präsentierte einen eleganten Spieltisch aus amerikanischem Nussbaumholz © Werkschulheim Felbertal

Seit 75 Jahren: Lernen und Freizeit im Einklang

Das Werkschulheim Felbertal mit Sitz in Ebenau bei Salzburg wurde bereits 1951 gegründet. Die Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht verbindet AHS-Matura, Berufsausbildung mit Lehrabschluss und Wohnen am Campus. Kinder ab zehn Jahren erwerben neben schulischem Wissen und handwerklichem Know-how auch soziale Kompetenzen, Selbstständigkeit und Teamgeist. Das 5,5 Hektar große Campus-Areal mitten in der Natur bietet ausreichend Platz für viele Sportarten wie Fußball, Beachvolleyball, Tennis, Klettern, Bouldern, Bogenschießen und vieles mehr. Ein eigenes Biomasse-Heizkraftwerk und Sonnenkollektoren versorgen die 17 Schul-, Werkstätten- und Wohngebäude mit Wärme, Warmwasser und Energie. Das Trinkwasser stammt aus einer eigenen naturreinen Quelle und in der Schulküche werden vor allem regionale Lebensmittel verwendet. 376 Schülerinnen und Schüler (davon 30 Prozent Mädchen) werden aktuell von 75 Lehrkräften unterrichtet und betreut.

Tage der offenen Tür

Am Samstag, dem 7. November 2026 und am Freitag, dem 8. Jänner 2027 können interessierte Eltern, Kinder und Jugendliche am Zukunfts-Campus nach Anmeldung einen Einblick in den schulischen Alltag gewinnen. Auch individuelle Besichtigungstermine können gerne vereinbart werden. Quereinsteiger sind bis zur 9. Schulstufe willkommen. (red)