Der Korpus des Sideboards von Jungmeister Thomas Hagen ist aus amerikanischem Nussbaum, die Schubladen und Auszüge aus heimischem Ahorn gefertigt. Die Schubladenböden aus Sperrholz sind für eine bessere Strapazierbarkeit mit Linoleum belegt.


Ein stimmiges Bild
Die für die Fronten und den Korpus verbauten einzelnen Holzlatten fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Durch sorgfältige Auswahl, präzise Bearbeitung und gezielte Anordnung entsteht ein ausdrucksstarkes Meisterstück, das Handwerk und Gestaltung miteinander verbindet. Praktisches Detail: Die Geheimfächer sind ausziehbar sowie aufklappbar ausgeführt und mit einem selbst gebauten Beschlag aus Nussholz und Messingstangen ausgestattet. Das Untergestell verbinden halbverdeckt ausgeführte, von Hand gefertigte Schlitz- und Zapfenverbindung auf Gehrung, die Schubladen sind halbverdeckt gezinkt, geführt mit einem Vollauszug. Die natürlich geölten Oberflächen stehen für dauerhaften Schutz und zeitlose Schönheit.

Komplett von Hand gemacht
Christian Hartmann wiederum setzt bei seinem Sideboard auf massive Eiche, der Korpus ist rundumlaufend mit handgefertigten Schwalbenschwanzzinken verbunden. Die Schiebetüren sind mit Staketen besetzt, deren Schräge die Zinkenform aufnimmt. Drei Schubladen – sie bieten reichlich Stauraum – sind halb verdeckt gezinkt, wobei die oberste Schublade mittels Holz-Magnetsystem links und rechts arretierbar ist. Sämtliche Verbindungen, Gratleisten und Laufleisten sind von Hand gefertigt, komplett ohne Metall und ohne Einsatz industrieller Maschinen.


Die Oberfläche behandelte der Tischler mit einem speziellen Öllack: Dieser erhält die natürliche Optik und Haptik des Holzes und bietet zugleich eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit. (gh) ■