Vordächer liegen im Trend. Sie bieten eine moderne Optik, dienen im Eingangsbereich als funktioneller Wetterschutz und lassen sich harmonisch in jedes Gebäude integrieren. Sollen Vordächer zuverlässig montiert werden, so ist der fachkompetente Metallbaubetrieb gefragt: Denn neben dem Design geht es vor allem um die hundertprozentige Sicherheit. Es muss absolut normgerecht gearbeitet werden. Gute Chancen ergeben sich bei Neubauten sowie aktuell noch mehr bei Sanierungen von privaten oder gewerblichen Gebäuden. Die freischwebende Optik macht das Vordach zu einem zeitlosen Designobjekt an der Fassade und verleiht jedem Eingangsbereich einen individuellen Charakter. So gewinnen Eingangsbereiche an Gebäuden an Individualität und Ausstrahlungskraft. Die Anbieter, wie Feldmann (System eleganza canopy) oder Onlevel (System Airforce) führen hochwertige Produkte für eine flexible, rasche und unkomplizierte Montage. Die Möglichkeiten, ein Vordach aus Glas für den Hauseingang zu gestalten, sind vielfältig.
Glasarten: Acryl oder VSG?
Neben der Ästhetik muss ein Glasvordach den bauphysikalischn Anforderungen gerecht werden. Zum einen ist eine hohe, ausgewogene Traglast besonders wichtig. Doch auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schlägen, wie etwa durch Hagelkörner, muss bei der Wahl des Glases bedacht werden. Für ein Glasvordach kommen daher nur besonders widerstandsfähige Glasarten wie Acrylglas oder Verbundsicherheitsglas (VSG) in Frage.
Acrylglas ist sehr leicht und dennoch widerstandsfähig. Technisch gesehen ist es zwar eher ein Kunststoff, allerdings ist zu einem Vordach aus Echtglas optisch kein Unterschied festzustellen. Acrylglas dient daher sehr häufig als Glasersatz, vor allem wenn die Konstruktion bruchsicher sein soll. So erscheint die Überdachung optisch als Ganzglasvordach und überzeugt gleichzeitig durch Stabilität und Langlebigkeit. Neben der Bruchsicherheit ist Acrylglas lichtdurchlässiger als Glas sowie UV-beständig.
Wer sein Vordach mit Verbundsicherheitsglas (VSG) eindecken möchte, setzt gezielt auf ein Echtglasvordach. Ein VSG besteht aus mindestens zwei Scheiben, die durch eine spezielle reißfeste Folie zusammengehalten werden, was das Glasvordach hoch widerstandsfähig macht. Anders als Acrylglas ist Verbundsicherheitsglas zwar bruchfest, harte Schläge können aber Spuren hinterlassen. Wo das Acrylglas eventuell nur Kratzer oder kleinste Risse aufweist, kann bei VSG möglichweise ein harter Schlag zum Brechen der Scheibe führen. Dank der reißfesten Folie fallen jedoch keine Scherben herunter. Ein Ganzglasvordach aus VSG hat auch ein deutlich höheres Gewicht.
Trägerkonstruktion aus Aluminium oder Edelstahl?
Wer sich für ein Glasvordach entscheidet, braucht dazu eine stabile Trägerkonstruktion aus Aluminium oder Edelstahl. Optisch unterscheiden sich die beiden Materialien praktisch nicht voneinander, sie haben jedoch unterschiedliche Eigenschaften: Ein Vordach mit Edelstahl ist meist robuster, weil dieser Werkstoff schwerer ist als Aluminium. Die Aluminium-Konstruktion ist leichter und kostengünstiger, aber nicht ganz so robust. Möglich ist auch Stahl, wenn die Überdachung extreme Lasten, wie etwa große Mengen Schnee, sicher tragen soll. ■

