Die Veranstalter zählten rund 75.000 Besucher*innen aus 117 Ländern sowie 1.022 Aussteller aus 47 Ländern. Mit einem starken Fokus auf intelligente Vernetzung, neue System- und Profillösungen, smarte Steuerungsplattformen und digital gestützte Fertigung traf die Fensterbau Frontale 2026 in Nürnberg ganz klar die aktuellen Herausforderungen der Bauelemente-Verarbeiter. Die Messe stand im Zeichen von Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Automatisierung und Smart Building. Die Aussteller machten heuer sehr deutlich: Es geht nicht mehr nur um Profile, Beschläge oder Sonnenschutz, sondern um integrierte Systemlösungen, die Fertigung, Gebäudehülle und digitale Steuerung miteinander verbinden.

Hochsicherheitsprogramm ausgebaut

Foppe + Foppe stellte sein erweitertes Portfolio an Hochsicherheitslösungen in den Mittelpunkt der Messe-Präsentation. Statt RC 4 stehen bei der Einbruchhemmung jetzt Systemaufbauten bis zur Widerstandsklasse RC 6 zur Verfügung, etwa für exponierte Fassadenabschnitte und sensible Eingangsbereiche. Bei der Durchschusshemmung reicht das Programm nicht mehr nur bis FB 4, sondern umfasst ab sofort auch geprüfte Lösungen bis zur Klasse FB7 (NS) für erhöhte Gefährdungsszenarien. Hinzu kommt die Sprengwirkungshemmung bis EXR 3 und EPR 4. Das Fensterprogramm hat Foppe mit Schiebemulden und Durchreichen für Hochsicherheitsbereiche ausgestattet. Auch Haftraumfenster mit Schutz gegen Ausbruch, gegen Befreiungsversuche von außen sowie Suizid und Vandalismus können jetzt umgesetzt werden. Im Vorjahr hat Foppe sein Programm um die Brandschutzaußentür in EI290Sa/S200C5 erweitert. Damit habe das Unternehmen die erste Rohrrahmentür in Aluminium mit 90 Minuten Feuerwiderstand auf dem Markt: CE-zertifiziert und zugelassen nach EN 16034 und EN 14351-1. www.foppe.de

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Flexible Systemlösungen

Heroal präsentierte ergänzend zu Neuheiten bei den Fenster-, Tür- und Fassadensystemen auch die erweiterte Lösungsvielfalt seines Rollladen- und Sonnenschutzportfolios. In einem eigenen Werkstattbereich am Messestand führte Heroal Live-Demonstrationen seiner Easy-Mount-Technologie (EM) vor. Dabei stehen zwei Produkte im Fokus: der klemmbare Sonnenschutz Heroal VS Z EM sowie das Türsystem Heroal D 72 PF EM. Das Türsystem spart dank einer veränderten Konstruktion Arbeitsschritte und Material bei der Fertigung ein und verkürzt die Durchlaufzeiten in der Werkstatt um bis zu 20 Prozent. Verarbeiter profitierten von der Systemlogik des Türsystems Heroal D 72 sowie von zahlreichen Ausstattungs- und Gestaltungsoptionen, die auf die Anforderungen des Haustürenmarkts zugeschnitten seien. Gezeigt wurde auch das Zubehörpaket Heroal Plus in der Ausführung Heroal W 77 Plus. Dieses modular aufgebaute Paket umfasst einen Textilscreen Heroal VS Z, eine Absturzsicherung, einen integrierten Insektenschutz sowie eine Fensterbank. Damit liefert Heroal eine gewerkeübergreifende Komplettlösung aus einer Hand. Sämtliche Komponenten sind einzeln, in verschiedenen Kombinationen oder für die nachträgliche Integration in die Gebäudehülle erhältlich. Am Beispiel einer Treppenhausfassade demonstriert Heroal die Anwendungsvielfalt des Fenstersystems Heroal W 72. Dieses System ermöglicht die Realisierung von Fassaden für Treppenhäuser und bietet Fachpartnern zusätzliche Vorteile: Neben einer effizienten Verarbeitung zählen dazu die Umsetzung großer Elementgrößen bei geringem Gesamtgewicht sowie eine individuelle Fassadengestaltung bis hin zu Sonderformen und -größen.

Als ganzheitlicher Systemanbieter entwickelt und produziert Heroal neben Fenster-, Tür- und Fassadensystemen auch Lösungen für Rollläden, Sonnenschutz, Rolltore sowie Brand-, Rauch- und Insektenschutz. Das Unternehmen positioniert sich damit als Partner für alle Systeme, der eine vollständige Objektabdeckung ermöglicht. Sämtliche Lösungen sind vielfältig kombinierbar, bei Bedarf auch als Sonderlösung. Einen wichtigen Schritt hat Heroal nach eigenen Angaben bei der Konfektionierung seiner Sonnenschutzlösungen vollzogen: Das Unternehmen hat diese in die hauseigene Fertigung integriert. Insbesondere mit Blick auf stark nachgefragte Textilien schaffe dies die Voraussetzungen für kurze Lieferzeiten. Bestellt werde schnell und einfach über die Konfigurator-Schnittstelle Heroal Business in Klaes und Logikal – präzise abgestimmt auf jede Kundenanforderung und passgenau geliefert, ob als Systemware, Bausatz oder Fertigelement. www.heroal.de

Fenster viermal schneller abdichten

Iso-Chemie zeigte sein breites Spektrum an zukunftsorientierten Abdichtungslösungen. Ein besonderer Publikumsmagnet war die praxisorientierte Montage-Challenge. Im direkten Zeitvergleich trat das Multifunktionsband Iso-Bloco Hybratec gegen die klassische Kombination aus Fensteranschlussfolien und PU-Schaum an. Das Ergebnis fiel deutlich aus: Mit Iso-Bloco Hybratec gelingt die Abdichtung bis zu viermal schneller als mit der konventionellen Methode, die mehr Materialeinsatz und zusätzliche Verarbeitungsschritte erfordert. Iso-Chemie bündelt die Leistungsmerkmale des Multifunktionsband unter dem Begriff Faktor4. Die vier Vorteile im System: schneller, luftdichter, schlagregensicherer und expansionsfähiger abdichten. Die technische Grundlage bildet die Hybridtechnologie Hyfi-Tech, bei der Iso-Chemie Folien-Firewalls direkt in den Dichtbandkörper aus PUR-Weichschaumstoff integriert. Diese Lösung verbindet auf diese Weise die hohe Luft- und Schlagregendichtheit klassischer Folienlösungen mit der Flexibilität, Bewegungsaufnahme und Anpassungsfähigkeit eines hochwertigen PUR-Weichschaumstoffs. Das Ergebnis ist eine normgerechte, sehr montagefreundliche Abdichtungslösung, die unterschiedliche bauphysikalische Anforderungen in einem System vereint.

Neben dem Faktor4-Konzept präsentierte Iso-Chemie mit dem Iso-Top Winframer Typ 3 Blue Line ein neues Produkt seiner umwelt- und klimafreundlichen Bio-Produktlinie. Das Vorwandmontagesystem besteht zu 100 Prozent aus recyceltem, hochverdichtetem EPS-R Thermapor und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung. Dank seiner robusten Materialeigenschaften ist das System besonders langlebig und wartungsarm ausgelegt, was die Kosten reduziert.

Mit Iso-Bloco X-Therm wurde ein weiteres Produkt von Iso-Chemie mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet. Das multifunktionale Fugendichtband mit Mikrotherm-Technologie bietet thermische Trennung, Schalldämmung und dauerhafte Abdichtung – selbst bei Bauelementen mit großen Rahmenbautiefen wie Haustüren und Hebe-Schiebetüren. Die unabhängige Zertifizierung bestätigt die konstant hohe, fremdüberwachte Qualität sowie die verlässliche Einhaltung definierter Leistungsanforderungen. Für Planer, Verarbeiter und den Handel schafft dies zusätzliche Sicherheit bei der Auswahl einer dauerhaft funktionsfähigen Abdichtungslösung.

Für Bauvorhaben mit erhöhten Brandschutzanforderungen stellte Iso-Chemie die Anschlussfolie Iso-Connect Flame B vor – eine schwer entflammbare Spezial-Anschlussfolie für die luft- und wetterfeste Abdichtung von Fenster-, Tür- und Fassadenanschlüssen. Die flexible und reißfeste Folie ermöglicht eine sichere und normgerechte Abdichtung gemäß den Anforderungen des RAL-Montageleitfadens und unterstütze durch ihre bauphysikalisch abgestimmten Eigenschaften eine kontrollierte Feuchteregulierung im Anschlussbereich.

Als systemzugehörigen Klebstoff präsentierte das Unternehmen Iso-Top Flexkleber B: Der brandschutzgeeignete Klebstoff gewährleistet eine zuverlässige Haftung auf verschiedenen Untergründen und ist optimal auf die Eigenschaften von Iso-Connect Flame B abgestimmt. Zusammen bilden beide Komponenten ein geprüftes System für brandschutzkonforme Anschlussabdichtungen. www.iso-chemie.eu

Klare Systeme und starke Partnerschaften

Maco stellte in Nürnberg seine Systemstrategie in den Mittelpunkt. Konkret wurde die Drehkipp- und Hebeschiebe-Plattform weiterentwickelt und seine mechanischen Systeme mittels Funksensoren um eine digitale Ebene erweitert. Im Fensterbereich rückte Maco Multi Matic IQ in den Fokus. Die Drehkipp-Plattform Multi Matic bildet mit langfristiger Kompatibilität, klar definierten Schnittstellen und einer durchgängige Systemlogik die Grundlage für stabile Prozesse und kontinuierliche Weiterentwicklung. IQ kennzeichnet die Weiterentwicklungen innerhalb der Plattform und steht zugleich für die Kompatibilität bestehender und neuer Komponenten. „Mit jeder Ausbaustufe setzt Maco Maßstäbe bei Sicherheit, langlebiger Funktion und effizienter Montage“, teilte der Hersteller mit. Als konkretes Beispiel für vereinfachte Verarbeitung nannte Maco den i. S. Zapfen IQ.

Auch bei den Hebeschiebe-Lösungen verfolgt der Beschlägehersteller eine konsequente Systementwicklung. Die Plattform Move HS ergänzte das Unternehmen nach großem und kleinem Laufwagen nun auch um neue Getriebe sowie weiterentwickelte Bodenschwellen. Das aufeinander abgestimmte Gesamtsystem ermöglicht großformatige Anwendungen mit hoher Belastbarkeit und präziser Verarbeitung – eingebettet in eine klar strukturierte Systemarchitektur. Als Beispiel für Effizienz bei der Verarbeitung hob Maco in diesem Bereich den Laufwagen Move HS hervor.

Mit Sense by Maco erweitert das Unternehmen seine mechanischen Beschläge um eine digitale Ebene. Die Funksensoren liefern Zustandsdaten von Fenstern und Türen und machen die Beschlagtechnik zu einem integrierten Bestandteil digitaler Gebäudekonzepte. Die Einbindung erfolgt über den offenen Standard Matter, so dass sich die Informationen standardisiert in SmartHome- und Gebäudesysteme integrieren lassen. Für Verarbeiter entstehen dadurch neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich vernetzter Gebäudehüllen. www.maco.eu

Elegantes Fassadenprofil mit Lüftung

Renson hat das belüftende Profil Block 25 Flow entwickelt, um eine elegante Linarte-Fassadenverkleidung mit vertikalen Linien nicht an Stellen unterbrechen zu müssen, an denen ansonsten Lüftungsgitter und andere Öffnungen für Geräte oder Nachtlüftung für die erforderliche Lüftung sorgen. Bisher konnte der belgische Hersteller belüftende Bereiche von Fassaden ausschließlich mit Linius, dem horizontalen Fassadenverkleidungssystem, oder mit Gittern ausführen, die in die Linarte-Fassadenverkleidung eingearbeitet wurden. Es war also nur logisch, auch eine vertikale Linarte-Fassadenverkleidung auf Basis dieser Lösung zu konzipieren. Die belüftende Lamelle Block 25 Flow vereint ideal die zwei Bereiche: Fassadenverkleidung und Lüftung. Mit diesem neuen Linarte-Profil lässt sich also in Zukunft auch die elegante Linarte-Fassadenverkleidung perfekt für Lüftungsöffnungen in der Fassade nutzen. Das Konzept dieser Lamelle ermöglicht außerdem eine nahtlose Integration mit allen anderen Linarte-Profilen und Ausführungen. Natürlich sind auch diese neuen belüftenden Lamellen in Linarte-Manier einzeln ausklick- und austauschbar. Das neue Profil Block 25 Flow wahrt die elegante Optik des klassischen Block 25, ist aber seitlich am zurückspringenden Volumen mit Lüftungsöffnungen versehen. Diese Aussparung sorgt – ohne Einblick von draußen – für ausreichend Luftdurchlass, um eine natürliche Lüftung zu ermöglichen. Und das alles mit einer eleganten Linarte-Fassadenoptik, die intakt bleibt. Darüber hinaus bleibt eine Fassade auch mit diesem Profil durchstechsicher, was für dahinter liegende technische Anlagen wichtig ist. Neben Gebäuden mit technischen Anlagen hinter der Fassade bietet dieses neue belüftende Linarte-Profil auch interessante Möglichkeiten für eine ästhetische Ausführung von Parkhäusern oder aber, um auch mit einer architektonischen Fassade für Nachtkühlung zu sorgen. www.renson.net

Perfect Match bei Beschlaglösungen

Roto Fenster- und Türtechnologie stellte in Nürnberg unter dem Leitgedanken Perfect Match die Verbindung aus Beschlagtechnologie, Dichtungs-Know-how und Serviceleistungen in den Mittelpunkt. Auf circa 1.200 Quadratmeter Standfläche präsentierte das Unternehmen Anwendungen von Beschlägen, Verriegelungen, Schwellen, Dichtungen und Verglasungstechnologie. „Besonders die große Zahl internationaler Besucher und neuer Kontakte hat uns bestätigt, dass weltweit Lösungen gefragt sind, die zuverlässig funktionieren, sich einfach verarbeiten lassen und einen messbaren wirtschaftlichen Mehrwert bieten“, sagte CEO Marcus Sander. Der Perfect Match aus Beschlagtechnologie, Dichtungs-Know-how und Serviceleistungen verbessere Komfort, Dichtigkeit und Langlebigkeit von Fenstern und Türen. Die entsprechenden Lösungen zeigte Roto in Fenstern, Schiebeelementen und Haustüren aller Rahmenmaterialien für private Wohnräume ebenso wie für öffentliche Gebäude. Als Beispiel für den Systemgedanken hob Roto Schiebeanlagen mit dem Beschlag- und Dichtungssystem Roto Patio Inowa | Max für Holz- und Holz/Aluminium-Systeme hervor. Selbst bei Extremwetterlagen und in vielgeschossigen Gebäuden mit hoher Windbelastung schütze das System vor Zugluft, Regen und Außenlärm. Zwei Bodenschwellen ergänzen künftig das Programm.

Foppe erweitert sein Sortiment an Hochsicherheitstüren, -fenstern und -fassaden. © Foppe
Effiziente Verarbeitung mit der Easy Mount Technologie von Heroal. © heroal
Mit Iso-Bloco Hybratec bis zu viermal schneller abdichten als konventionell. © Iso-Chemie
Im Fensterbereich rückte Maco Multi Matic IQ in den Fokus. © Maco
Sense by Maco erweitert die mechanischen Beschläge um eine digitale Ebene. © Maco
Renson hat das belüftende Profil Block 25 Flow entwickelt. © Renson
Die neue Bodenschwelle Comfort ist barrierefrei und überrollbar. © Roto FTT
Neues Komfort-Lüftungsfenster Variante Kipp mit verdeckter Bandseite. © Roto FTT
Neue Bodenschwelle Roto Eifel TB | Edge in kantigem Look. © Roto FTT
Vielseitige Elemente ermöglichen lichtdurchflutete Räume. © Schüco
Schüco FocusIngSlide eignet sich für Modernisierungsobjekte und Neubauten. © Schüco
Intuitive Montagetechnik reduziert die Fertigung von Aluminium-Elementen um bis zu 40 Prozent. © Siegenia
Das Fenstermodul vereint Schalldämmung und natürliche Belüftung. © Solarlux

Die Bodenschwelle Comfort für innen laufende Schiebeflügel ist gemäß DIN EN 18040 barrierefrei, thermisch getrennt und komplett in den Boden eingelassen. Sie ist überrollbar nach ift-Klasse 5 und konform mit DIN 18195 sowie DIN 18531 bis 18535. Roto liefert sie dem Unternehmen zufolge ab Ende Mai 2026. Die Bodenschwelle Flex für Schiebeelemente mit außen laufendem Flügel wird raumseitig in den Boden eingelassen oder vollständig aufgesetzt. In eingelassener Variante erreiche sie raumseitig eine Aufbauhöhe von vier Millimeter. Die Gesamtaufbauhöhe mit Laufschiene liegt bei 22 Millimeter. Lieferbar ist diese Schwelle Ende des Jahres.

www.roto-frank.com

Hebeschiebetür für Neubau und Sanierung

Schüco präsentierte die neue Hebeschiebetür Schüco FocusIngSlide als ideale Systemlösung für moderne Neubauten und Sanierungsobjekte. Die neue FocusIngSlide ergänzt das Schüco FocusIng System um eine Hebeschiebetür mit variablen Öffnungsweiten und schmalen Ansichtsbreiten. Mit einer Bautiefe des Flügelrahmens von 70 Millimetern und des Blendrahmens von 167 Millimetern eignet sich die Hebeschiebetür für zahlreiche Einsatzorte in Modernisierungsobjekten und Neubauten gleichermaßen. Bei einer maximalen Flügelhöhe von 2,45 Metern und einer Flügelbreite von etwa drei Metern lassen die bis zu 300 Kilogramm schweren Flügel viel Licht in Innenräume. Verglasungsdicken können zwischen 10 und 48 Millimetern ausgeführt werden. Eine standardmäßig barrierearme Schwelle sorgt im geöffneten Zustand zudem für einen nahtlosen Übergang nach draußen. Hinsichtlich der Wärmedämmung überzeugt ein Uf-Wert von bis zu 1,34 W/(m2K), womit Ansprüche in Fragen der Energieeffizienz an moderne Wohnobjekte mit niedrigen Energiekosten erfüllt werden. Zwei umlaufende Dichtungsebenen bieten eine Schlagregendichtheit der Klasse 6A sowie einen Windlastwiderstand bis zur Klasse B2 und sorgen mit entsprechender schallisolierender Verglasung für einen exzellenten Schallschutz, der störende Geräuschquellen vor der Tür lässt.

Dank der geradlinigen Formsprache des FocusIng Systems und rund 300 Folien zur Oberflächengestaltung fügt sich die Schüco FocusIngSlide in nahezu jede Wohnumgebung ein. Ob urbaner Rückzugsort, Landhaus im Grünen oder idyllisches Vorstadthaus: Folierungen von edler Aluminiumoptik bis zur täuschend echten Holzmaserung sorgen für eine harmonische Integration in diverse Designkonzepte. Die geräuschlose, leichte Bedienung der großen Öffnungselemente bringt zusätzlichen Komfort. Optionale Schüco-Funktionen wie SmartClose, Soft Handle und SoftLift ermöglichen, dass die Flügel sich sanft und nahezu lautlos in die Endposition ziehen oder die Bedienkräfte noch weiter reduziert werden. Moderne Schließsysteme und Beschläge aus gehärtetem Stahl machen ungebetenen Besuchern zudem das Leben schwer, denn die Hebeschiebetür kann mit einer Einbruchhemmung bis zur Widerstandsklasse RC 2 ausgestattet werden. www.schueco.de

Bis zu 40 Prozent weniger Fertigungszeit

Siegenia präsentierte unter dem Motto Next Level Neuheiten rund um Beschlagtechnik, Türverriegelung, SmartHome-Integration und Schiebetechnik. Besonders großen Zuspruch von Verarbeitern sowie Systemgebern fand am Messestand allein die Präsentationen des Beschlagsystems Alu XT für Aluminiumelemente. Das System soll die Fertigung von Aluminiumelementen nach Herstellerangaben um bis zu 40 Prozent verkürzen – dank einer intuitiven, zeit- und kostensparenden Montagetechnik. Für besondere Anerkennung sorgte das einfache Einlegen der Schubstangen und das Aufbringen zusätzlicher Verschlusspunkte. Hinsichtlich Nachhaltigkeit verweist Siegenia darauf, dass Alu XT im Vergleich zu generischen EPDs um 70 Prozent bessere CO2-Werte aufweise. Im Produktbereich Portal präsentierte Siegenia erstmals den verdeckt liegenden motorischen Antrieb Drive axxent LS für Hebeschiebe-Elemente in einer smarten Variante. „Mit seiner Hilfe können Verarbeiter die Anforderungen des gehobenen Wohnungsbaus noch besser als bislang erfüllen“, war seitens des Produktmanagements zu hören. Die Produktgruppe KFV rückte Lösungen für Türen in den Vordergrund. Als Publikumsmagnet erwies sich dem Unternehmen zufolge der Sensor-Türgriff. Mit seinem puristischen Design und seinem intuitiven Bedienkonzept zielt er auf die Bedürfnisse einer SmartHome- und technikaffinen, designorientierten Zielgruppe ab. www.siegenia.com

Schallschutz-Fenster mit Mehrwert

Solarlux hat ein vorgesetztes Fenstermodul entwickelt, das Schalldämmung und natürliche Belüftung vereint. Es eignet sich für Neubauten und Sanierungen. Mit zunehmender Verdichtung der Städte steigen die Anforderungen an den Schallschutz von Wohngebäuden. Bislang wurde darauf häufig mit projektspezifischen Sonderkonstruktionen reagiert, die mit erheblichem Planungs- und Genehmigungsaufwand sowie baurechtlichen Unsicherheiten verbunden sind. Zudem ist die Nutzung der Fenster stark eingeschränkt, eine natürliche Belüftung und der Bezug zum Außenraum gehen verloren. Mit dem Kastenfenster Soundline M hat Solarlux eine Antwort auf diese Herausforderungen entwickelt. Das Fenstermodul ist Teil des Proline-Baukastensystems, das flexible Verglasungslösungen für Balkone und Loggien umfasst. Soundline M bietet eine stufenweise anpassbare Schalldämmung gegen Verkehrslärm. Es ermöglicht eine natürliche Belüftung, sorgt für hohe Transparenz und eignet sich für Neubauten und Sanierungen. Schall- und Wärmedämmwerte sind von SG-Bauakustik geprüft und bestätigt. Zum Jahresende steht mit Soundline M Mega eine zweite Variante für erhöhte Anforderungen an Gewerbelärm (TA-Lärm) zur Verfügung. Soundline M ist ein vorgesetztes Fenstermodul aus einem gut durchlüfteten Aluminiumrahmen mit integrierten Schallabsorbern und -dämpfern. In diesen Rahmen ist das Schiebe-Dreh-System Proline T oder das Schiebe-System Proline S als außen liegende Schallschutzverglasung vormontiert. Der Einbau erfolgt sicher im Plug-&-Play-Prinzip: Das Modul wird vor den Rahmen eines Fensters gesetzt, das eine zusätzliche Schalldämpfung benötigt. Diese zweischalige Konstruktion verbessert zudem den Wärmeschutz, da sie im Sommer als Hitzepuffer und im Winter als zusätzliche Dämmschicht wirkt. Die Bautiefe von Soundline M beträgt 180 Millimeter und ist für typische Lärmsituationen durch Straßen-, Schienen und Luftverkehr ausgelegt. Die Auslegung orientiert sich an den Anforderungen der DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ sowie den zugehörigen bauaufsichtlichen Richtlinien. Höhe und Breite der Module sind innerhalb konstruktiver Grenzen frei wählbar. Je nach Windlast sind auch raumhohe Ausführungen möglich, die für maximale Transparenz und optimale Tageslichtnutzung im Innenraum sorgen. Im geschlossenen Zustand werden Schalldämmwerte bis Rw 50 dB erreicht und damit bis zu 20 dB mehr als bei einem herkömmlichen Standardfenster. Selbst bei gekipptem Innenfenster wurden bis zu Rw 37 dB durch das Schallschutz Ingenieurbüro SG Bauakustik bestätigt. www.solarlux.com ■