Das Unternehmen OndoSense stellte auf der Messe Aluminium in Düsseldorf seine Lösung FurnaceProtect vor. Der Sensor sitzt außen auf dem Ofendeckel. Seine Radarwellen gelangen durch eine Öffnung von etwa 50 Millimetern in den Ofen. Nach Angaben des Herstellers arbeitet das System bei Temperaturen bis 1.600 Grad Celsius. Staub, Dampf, Rauch, Vibrationen und starke Wärmestrahlung sollen die Messung kaum beeinflussen. Die Genauigkeit liege bei bis zu 0,3 Millimetern. Die präzisen Messwerte helfen Betrieben, die Metallmenge im Ofen besser einzuschätzen. Dadurch lässt sich der Energiebedarf genauer planen. Auch Überfüllungen, unnötiger Rohstoffverbrauch und ungeplante Stillstände können vermieden werden. Besonders beim Recycling von Metallschrott zeigt der Füllstand, wann das Material vollständig geschmolzen ist. Ein weiterer Vorteil gegenüber radiometrischen Verfahren: Das Radarsystem arbeitet ohne radioaktive Stoffe, ein spezieller Strahlenschutz ist nicht nötig. Auch eine neue Kalibrierung für jede Metallart oder Legierung soll entfallen. Die Lösung bietet verschiedene Schnittstellen und einen Messbereich von 0,1 bis 30 Metern. Eine webbasierte Software erleichtert die Einrichtung. Produktvideo