Das Gerät kombiniert eine Reichweite von bis zu 100 Metern mit einer typischen Messgenauigkeit von ± 1,5 Millimetern. Entscheidend für den praktischen Nutzen sind jedoch weniger die reinen Distanzwerte als drei neue Messmodi: Zwei-Punkt-Distanz, Multipunkt-Fläche und Wandwinkel. Sie sollen Messaufgaben vereinfachen, bei denen Baustellenteams bisher Positionen wechseln, Hilfspunkte setzen oder Werte nachträglich berechnen mussten. Neben dem Spitzenmodell führt Bosch die vier Geräte GLM60-31, GLM70-32, GLM80-35C und GLM100-36CG ein. Alle fünf Modelle beruhen laut Hersteller auf dem Bosch High Precision System. Bosch nennt für die neue Generation eine bis zu vierfach höhere Messgeschwindigkeit und gegenüber den Vorgängern die doppelte Messdistanz. Die zentrale technische Neuerung des EXLM100-39CG ist die Dynamic Sensor Fusion Technology. Dabei verarbeitet ein Algorithmus die Daten von drei Sensoren im Gerät in Echtzeit. Die Funktion ersetzt keine fachliche Prüfung des Bauzustands. Sie kann aber dort Arbeitswege und manuelle Zwischenschritte reduzieren, wo Messpunkte schwer direkt anzulegen sind. Die Zwei-Punkt-Messung richtet sich an Anwendungen wie das Ermitteln von Fassadenbreiten, Fensterhöhen oder Stahlträgerlängen aus Distanz. Für die Bestandsaufnahme und den Ausbau kann sie sinnvoll sein, wenn eine Messung vom Standpunkt des Anwenders aus erfolgen muss und keine direkte Anlage am Zielpunkt möglich ist. www.bosch-professional.com
