Vetrotech: Spektakuläres Projekt der Extreme

Saint-Gobain
28.10.2019

Von: Redaktion Architektur & Bau Forum

Der nach Plänen von Hasen­auer.Architekten aus Saalfelden erfolgte Umbau der Bergstation der neuen Bayerischen Seilbahn Zugspitze, auf Deutschlands höchstem Berg, punktet durch großzügige Verglasung und spektakulären Panoramablick. 

Spektakulär gelegen, die Bergstation der neuen Seilbahn Zugspitze bietet grandiose Ausblicke in die Bergwelt.

Für Sicherheit in der Bergstation auf etwa 3.000 Metern Höhe sorgen dabei Brandschutzgläser von Vetrotech Saint-Gobain, deren Herstellung, Lieferung und Einbau auf der höchsten Baustelle Deutschlands allen Beteiligten Enormes abverlangte. Die weltweit längste freischwebende Seilbahn bietet in ihren beiden bodentief verglasten Großraumkabinen 120 Personen Platz; pro Stunde können damit bis zu 580 Personen auf den Gipfel befördert werden. Auch weist der Bau nur eine einzige, mit 127 Metern Höhe bislang die weltweit höchste Stahlstütze auf.

Die Errichtung des wegen großen Besucherandrangs erforderlichen Neubaus stellte aufgrund von Höhe, Witterungsbedingungen, geologischen Faktoren und Logistik enorme Herausforderungen an die Umsetzung. Dies galt für den Transport der Brandschutzverglasungen wie für die übrigen Baumaterialien, von einem Zwischenlager auf 1.200 Metern Höhe mit einer separaten Materialseilbahn auf die Baustelle, ebenso wie für den Einbau der Verglasungen in der Bergstation durch das Unternehmen Stahlbau Pichler aus Bozen. 176 Quadratmeter große ­Contraflam-Gläser von Vetrotech Saint-Gobain sorgen nun in der Station – als Tür, Fenster oder Brandschutzwand – vor allem für Sicherheit in den Übergängen der einzelnen Nutzungsbereiche. Die Bergstation ist ein konstruktives Highlight, das über drei Ebenen den Zugang zur Gletscherbahn, zur gastronomischen Infrastruktur und zur Gipfelterrasse mit 360-Grad-Panoramablick ermöglicht.

Der Bau war ohne Vergrößerung der Grundfläche zu erweitern. Auf der Nordseite wurde eine Plattform errichtet, die zirka 23 Meter auskragt. Auf der Südseite entstand ein neues vollverglastes Treppenhaus, das die Station nun noch stärker mit dem Außenraum verbindet. Durch Vergrößerung der Aufenthaltsflächen versuchte man die Besucherströme zu lenken und die Bergwelt möglichst wenig zu beeinträchtigen. Für Sicherheit sorgen Brandschutzgläser Contraflam 30 als Verbundsicherheitsgläser Stadip 66.2 aus SGG Plani­dur und SGG Planitherm One sowie als geprüftes Einscheibensicherheitsgläser SGG Securit-H. Mithilfe der Hochleistungsverglasungen ist es gelungen, bei maximaler Transparenz den Brandschutz in der Bergstation zu realisieren.

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