Dichtes Dach für Radarstation

Flüssigabdichtung
27.11.2014

Von: Redaktion Dach Wand

Das Dach der Wetterradarstation auf dem Gipfel des Patscherkofels hält den extremen Witterungsbedingungen auf 2.247 Metern über Meeresniveau dauerhaft stand. Dafür sorgt seit kurzem eine Flüssigabdichtung. 

Der Patscherkofel in den Tuxer Alpen ragt nur wenige Kilometer von Innsbruck entfernt in den Himmel. Er ist der Hausberg der Tiroler Landeshauptstadt. Neben seinem Gipfelkreuz auf knapp 2.250 Metern Höhe hat die Strabag AG eine Wetterradarstation errichtet. Die neue Ortungsfunkstelle sammelt Wetterdaten für die Austro Control, die für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb des Flugverkehrs im österreichischen Luftraum verantwortlich ist. Ein kuppelartiges Radom schützt die Messgeräte der Station vor den Witterungseinflüssen auf dem Berg.

Extreme Witterung erfordert zuverlässigen Schutz

Um die Oberfläche gegen das Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen, war eine Abdichtung der Anschlussbereiche zwischen Dach und Stationskuppel gefordert, die dauerhaft den extremen Bedingungen auf dem Berg standhält. „UV-Strahlung, Starkregen, Hagel, Eis und Schnee bilden eine Extremwetterlage auf dem Berg“, beschreibt Christian Bortoli, Gebietsverkaufsleiter von Triflex für Vorarlberg/Tirol die Problematik. Aufgrund der raschen Wetterumschwünge war eine Lösung gefragt, die schnell und einfach zu verarbeiten ist. Zahlreiche komplizierte Detailpunkte sollten zudem sicher in die Abdichtung integriert werden und der Betoncharakter des Gebäudes erhalten bleiben.

Flüssigabdichtung für schwierige Details

Die Abdichtung mit „Triflex ProDetail“ passt sich dank der flüssigen Verarbeitung an komplizierte Geometrien an und dichtet diese naht- und fugenlos ab. Auch schwer zugängliche Bereiche lassen sich problemlos in die Abdichtung integrieren. So entstehen keine undichten Stellen, durch die Feuchtigkeit eindringen könnte. „Vollflächig armiert und hochelastisch, nimmt das Abdichtungssystem auf PMMA-Basis Bauwerksbewegungen auf und dichtet das Dach dynamisch rissüberbrückend ab. Außerdem zeichnet sich die Abdichtung durch ihre hohe Witterungsbeständigkeit aus“, erläutert Christian Bortoli. 
Da „Triflex ProDetail“ bereits nach 30 Minuten regenfest und innerhalb von 45 Minuten ausgehärtet ist, lässt es sich witterungsunabhängig applizieren. Außerdem ist das System bei Untergrundtemperaturen bis –5 Grad Celsius verarbeitbar. 

Schnell und einfach appliziert

Dank der schnellen und einfachen Verarbeitung von „Triflex ProDetail“ dichteten die Fachverarbeiter der Seco Sanierungstechnik GmbH das Dach der Wetterradarstation innerhalb kürzester Zeit ab. Nachdem sie den Betonuntergrund mit einer Diamanttopfscheibe angeschliffen hatten, brachten sie die schnell reaktive Grundierung „Triflex Cryl Primer 276“ auf, um die Haftung der Abdichtung sicherzustellen. Mit „Triflex Cryl Spachtel“ glichen die Abdichtungsspezialisten kleine Unebenheiten des Untergrunds aus. Anschließend schnitten die Verarbeiter „Triflex Spezialvlies“ für die gerundeten Anschlussflächen zu. Das materialverstärkende Vlies wurde satt in „Triflex ProDetail“ eingebettet. Nach der Trocknung der ersten Abdichtungsebene applizierten die Verarbeiter eine zweite Schicht der flüssigen Detailabdichtung im Farbton Kieselgrau und streuten Quarzsand vollflächig und überschüssig ein. Sobald die zweite Schicht „ProDetail“ getrocknet war, wurde der Überschuss vom Quarzsand mechanisch durch Abkehren der Fläche einfach entfernt. Damit ist die entstandene Oberfläche nun hochmechanisch widerstandsfähig. Nach Beendigung der Abdichtungsarbeiten konnte die Stationskuppel direkt auf das Gebäude gesetzt werden.

Im Team den Berg erklommen

Die Handwerker wurden von Triflex geschult und waren so bestens auf die Ausführung von „Triflex ProDetail“ auf dem Berggipfel vorbereitet. Vor Ort wurden sie während der Bauarbeiten von Christian Bortoli betreut. Das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit: eine langlebige Dachabdichtung, die die Radarstation vor eindringender Feuchtigkeit schützt und so zum sicheren Flugverkehr im österreichischen Luftraum beiträgt.

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