Nachhaltige Baukunst

28.10.2014

 

Die Wanderausstellung „Swisspositions:33“ tourt seit zwei Jahren durch die Welt, derzeit macht sie in Innsbruck im Treppenhaus des Welzenbacher’schen Kühlschiffs des ehemaligen Adambräu Station. 

Anbau zum historischen Museum Bern von :mlzd Architekten.

von Gretl Köfler

An diesem unwirtlichen Ort werden Fotografien 33 herausragender Schweizer Bauprojekte der vergangenen 20 Jahre gezeigt, umgesetzt von der Crème de la Crème der Schweizer Architektenschaft. Nathalie Hersch­dorfer, Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Fotografiegeschichte, hat das Projekt mit dem Generalthema Nachhaltigkeit kuratiert. Sie hat auf die für die Schweiz typische Verbindung von ökonomischer zu ökologischer Notwendigkeit geachtet sowie integrale Ansätze von Bau- und Ingenieurskunst in den Fokus gerückt. Die skulpturalen Entlüftungsschächte an der von Renato Salvi geplanten Schweizer Juraautobahn stehen neben dem von Bernard Tschumi realisierten Headquarter für die älteste Schweizer Uhrenfabrik, der neue Dorfkern des von einer Mure verschütteten Bergdorfs Gondo von Durrer/Linggi neben dem Museo La Congiunta im Tessin von Peter Mäkli / Stefan Bellwalder. Als Musterbeispiel universitärer Teamarbeit, technischer Innovation und Nachhaltigkeit fungiert die neue Monte-Rosa-Hütte von Beath & Desplazes. Die Ausstellung ist noch bis 14. November zu sehen. www.aut.cc

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