Zeit für Erneuerung

Seit rund 30 Jahren werden Gasbündel unverändert in der Industrie eingesetzt. Es scheint, dass der Zeitpunkt gekommen ist, das Design zu verändern und an Funktionalität zu denken. 

31.07.2013
Nachhaltigkeit
Redaktion Bauzeitung
© Messer

Gasbündel im neuen Design und mit internationaler Farbkodierung.

Ende Juni brachte die Firma Messer ein völlig neu konzipiertes Bündel für Druckgasflaschen auf den Markt. Dieses soll das seit rund 30 Jahren unveränderte und in der Gasindustrie eingesetzte ersetzten. Das Flaschenbündel für den Transport und den industriellen Einsatz von technischen und medizinischen Gasen wurde von Messer zusammen mit einem Produktdesigner und einem Hersteller von Druckgasflaschen entwickelt. „Mit MegaPack wird Qualität sichtbar gemacht und Sicherheit neu definiert. Gleichzeitig bietet es neue Ansätze für Wirtschaftlichkeit, Ergonomie, Nachhaltigkeit und Design“, so Alexander Kriese, Verantwortlicher für die Hardware zum Vertrieb von Gasen in Flaschen bei Messer.
 
Das Bedienpanel des Megapacks ist zentral angebracht und mit einer großen Füllstandanzeige versehen. Der Gasanschluss befindet sich in Arbeitshöhe, dies soll den Umgang ergonomisch komfortabler machen. Der von Messer zusätzlich entwickelte Originalitätsverschluss ist angeblich manipulationssicher und zeigt dem Anwender, dass das Bündel nach dem Füllen noch nicht in Betrieb genommen wurde.
 
Zusätzlich wurden alle gasführenden Teile durch ein Stoßschutzsystem gesichert. Nur die, für die Gasentnahme notwendigen, Anschlüsse und Ventile sind zugänglich montiert. Um Beschädigungen des Bündels, etwa bei Straßenunfällen, zu vermeiden wurde ein Überrollbügel eingebaut, der die Konstruktion schützen soll. Einen weiteren Nutzen bieten die Schutzleisten. Um die sichere Erkennung der Gasart auf großen Distanzen gewährleisten zu können, wurden diese mit einer internationalen gängigen Farbkodierung versehen. Das Gasflaschenbündel wird zur Zeit mit vier oder sechs Gasflaschen angeboten und in beiden Varianten ist eine Gasentnahme mit 200 und 300 bar möglich, das dem Anwender einen flexibleren Einsatz im Betrieb ermöglichen soll.

Bau

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