In zwei Jahren wird bei Windhager das 100-jährige Firmenjubiläum gefeiert, aber schon heuer gibt es 50 Jahre Zentralheizkessel zu feiern. Die erste serienreife Windhager Zentralheizung geht interessanterweise auf einen findigen Produktions-Mitarbeiter zurück. Der damalige Schweißerei-Meister wollte für seinen eigenen Bedarf eine Heizung bauen, die die Wärme über Wasserleitungen in seiner ganzen Wohnung verteilt. Nach Rücksprache mit der Firmenleitung machte sich der Fachhandwerker an den Umbau eines 36 cm breiten Windhager Etagenherdes. Er ersetzte den Schamotteeinsatz für Holz und Kohle kurzer Hand durch einen Wasserwärmetauscher und einen Hebe-Rost. In seiner Wohnung verlegte er Rohre und montierte Radiatoren sowie ein Ausdehnungsgefäß, das damals noch offen war. Eine Heizungspumpe gab es damals noch nicht, das System funktionierte mit reiner Schwerkraft. Das war die Geburtsstunde der Windhager Zentralheizung.

Installateure ideale Partner für Verkauf

Mit dem Start des Zentralheizens wurde es schnell klar, dass anstelle der bisherigen Ofen-Händler eine neue Vertriebsstruktur mit technischer Fach-Kompetenz notwendig war. So konzentrierte sich Windhager auf die Zusammenarbeit mit fachkundigen Installateuren. Diese fundamentale Vertriebs-Umstellung ist dem Unternehmen so gut und schnell gelungen, dass bereits nach drei Jahren einige hundert dieser neuen Etagen-Zentralheizungen über die Partner-Installateure verkauft werden konnten.

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