Brandschutz im Baudenkmal

Die Innovationen von Labor Strauss schützen denkmalwürdige Bauten.

01.12.2020
Brandschutz
Redaktion Architektur & Bau Forum
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Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte und die umfassende Expertise tragen dazu bei, dass internationale Kultureinrichtungen von der Wiener Albertina bis zum Madrider Prado beim Thema Brandschutz auf LST vertrauen.

Für Kultureinrichtungen gibt es viele Bedrohungsszenarien – eines davon ist ein Brand. Die Ursachen sind vielfältig – Unachtsamkeit bei Bauarbeiten, defekte Heizungen oder Elektroanlagen, aber auch Brandstiftung gehören zu den häufigsten Gründen. In wenigen Minuten können große Teile von Sammlungen und Gebäuden zum Raub der Flammen werden. Sekundäre Schäden durch Ruß, Löschmittel oder unsachgemäße Evakuierung der Kunstgegenstände tragen das Übrige bei. Wenn ein Feuer wirklich außer Kontrolle gerät, sind die Kulturgüter oftmals unwiederbringlich verloren.

Deshalb ist vorbeugender Brandschutz in Museen, Galerien, Bibliotheken und Archiven ein zentrales Anliegen der Labor Strauss Gruppe, dem Spezialisten für Brandmeldeanlagen und Löschsteuersysteme. Viele Gebäude waren ursprünglich nicht für eine kulturelle Nutzung vorgesehen und deren bauliche Substanz kann nicht ohne weiteres an die Vorgaben des Brandschutzes angepasst werden. Gerade aber die Bausubstanz von historischen Kultureinrichtungen begünstigt die Brandentstehung und die teilweise nicht mehr zeitgemäße Installation der Haustechnik erhöht das Risiko beträchtlich.

„Eine umfassende Planung, bei der die speziellen lokalen Bedingungen berücksichtigt und in ein stimmiges Gesamtkonzept einfließen, sind das Um und Auf im Brandschutz von Kultureinrichtungen“, betont Andreas Kurzweil, Marketing-Manager von Labor Strauss. „Keines der Projekte gleicht dem anderen, was eine objektbezogene Risikoanalyse notwendig macht, in der alle Parameter einfließen müssen. Hier können wir mit unserem breiten Beratungsansatz und unserem umfassenden Lösungsangebot punkten.“ Was auch die Vielzahl an nationalen und internationalen Referenzen von Labor Strauss im Bereich der Kultureinrichtungen unterstreicht.

Zu den renommiertesten internationalen Vorzeigeprojekten gehört sicherlich das Museo del Prado in Madrid. Insgesamt wurde das Museo del Prado mit über 1.000 Brandmeldern ausgestattet. Aber auch die Ungarische Akademie der Wissenschaften in Budapest und das Déri Museum in Debrecen vertrauen auf die Brandmeldeanlagen von Labor Strauss. In Deutschland gehören die Orangerie Gera oder das Botanische Museum Berlin sowie das Stadttheater Freiberg zu den langjährigen Kunden der Labor Strauss Gruppe. In Österreich setzen unter anderem das Naturhistorische Museum Wien, das Stift Klosterneuburg, die Albertina, Stift Admont und das Kunsthaus Graz auf die Lösungen und Expertise des Wiener Spezialisten für Branddetektion und automatische Löschsteuersysteme.

Breites technisches Portfolio
Zur Brandfrüherkennung kann Labor Strauss auf unterschiedliche Systeme, wie etwa lineare Rauchmelder, Funk-Brandmelder oder Rauchansaugsysteme, zurückgreifen. Gerade in Kultureinrichtungen ist die Verlegung von Kabeln oft schwer möglich. Funk-Brandmelder sind in diesem Umfeld eine optimale Lösung. Für große und hohe Räume eignen sich lineare Rauchmelder mit Reichweiten von bis zu 100 Metern. Mit einem Infrarot-Lichtstrahl wird der Raum auf Rauch überwacht. Wenn die Intensität des Lichtstrahls abgeschwächt wird, schlägt der Rauchmelder Alarm. Damit lassen sich selbst Kuppeln oder Kirchenschiffe flächendeckend gezielt überwachen.

Eine weitere ausgereifte Lösung zur Brandfrüherkennung sind Rauchansaugsysteme. Dabei handelt es sich um aktive Systeme, mit denen sich mehrere Brandabschnitte überwachen lassen. Über ein Rohrleitungsnetz werden Luftproben gezogen und mittels eines Detektors analysiert. Wenn die Rauchkonzentration einen bestimmten Wert übersteigt, wird ein Alarm ausgelöst.

Bauliche Maßnahmen verhindern Ausbreitung
Neben der Früherkennung kann man auch baulich einige Vorkehrungen treffen, die die Ausbreitung eines Brandes verzögern. Mit Brandschutztüren lassen sich relativ leicht Brandabschnitte einrichten, mit denen sich einzelnen Räume abschotten lassen und ein Übergreifen des Brandes verhindert wird. Weitere wichtige Komponenten des Brandschutzes sind Rauchabzugsklappen, die helfen, Fluchtwege freizuhalten.

Alle Informationen der Brandmelder laufen an der Brandmelderzentrale zusammen, die dann einen Alarm auslöst und die Feuerwehr, den Brandschutzbeauftragten oder den Sicherheitsdienst verständigt. LST bietet ein umfassendes Portfolio an Brandmelderzentralen an, die auch mit den steigenden Anforderungen mitwachsen können. Über die Brandmelderzentrale können in weiterer Folge auch unterschiedliche Löschsysteme in Gang gesetzt werden. Damit kann die Brandbekämpfung bereits eingeleitet werden, bevor die Feuerwehr vor Ort ist. In Museen, Bibliotheken oder Archiven werden meist gasförmige Löschmittel eingesetzt, um so weder die Bausubstanz noch die Kunstwerke in irgendeiner Art und Weise in Mitleidenschaft zu ziehen.

LST übernimmt Gesamtverantwortung
Die Labor Strauss Gruppe ist aber nicht nur ein Systemlieferant, sondern unterstützt gemeinsam mit ihren Partnern Kunden in der Konzeption, Planung und der Umsetzung von komplexen Projekten. „Wir übernehmen die Verantwortung für die gesamte Brandschutzanlage bis hin zur Abnahme durch eine zertifizierte Prüfstelle und sorgen für eine regelmäßige Wartung“, betont Andreas Kurzweil abschließend.

Mehr Informationen:
www.laborstrauss.com

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