Mit Marle reagiert Little Greene auf die zunehmende Nachfrage nach komplexen, ausgewogenen Farbtönen, die Räumen Farbe und Charakter verleihen und sich zugleich ähnlich vielseitig kombinieren lassen wie neutrale Nuancen. Mit dem veränderten Verständnis von neutralen Farben erlebt auch Braun seit einiger Zeit eine Renaissance – sowohl in der Mode als auch im Interior Design. Während Brauntöne historisch häufig vor allem aufgrund ihrer praktischen Eigenschaften eingesetzt wurden, wächst in den vergangenen Jahren das Interesse an warmen, wohnlichen Farben, die sich sowohl großflächig als auch in vollständig aufeinander abgestimmten Farbkonzepten einsetzen lassen.
Warme, erdige und elegante Farbe
„Marle“ ist ein warmer und vielschichtiger Farbton mit deutlich reduzierter Sättigung. Dadurch wirkt das Braun zurückhaltend, bringt aber dennoch Tiefe und Charakter in einen Raum. Braun galt lange als eher unspektakulär. Umso interessanter ist es zu sehen, dass Brauntöne heute wieder als warme, erdige und zugleich elegante Farben wahrgenommen werden. Sie eignen sich besonders für ruhige Räume, in denen Ausgewogenheit und Gelassenheit im Vordergrund stehen. Der neue mittlere Braunton Marle enthält einen hohen Anteil gelben Ockers sowie Schwarz, das die Farbe entsättigt und weicher erscheinen lässt. Ein kleiner Anteil roten Oxids gleicht zugleich den grünlichen Unterton dieser beiden Pigmente aus. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Braun, das sich in unterschiedliche Farbkonzepte integrieren lässt. Die roten und goldgelben Anteile schaffen Verbindungen zu zahlreichen anderen Farben im Raum. Marle wirkt dadurch präsent und charaktervoll, gleichzeitig aber ruhig und geerdet. „Der Farbton eignet sich besonders für Räume, die eine intime, geborgene Atmosphäre mit Wärme und Behaglichkeit verbinden sollen“, sagt Ruth Mottershead, Creative Director bei Little Greene. www.littlegreene.de
