Das Dämmen von unebenen Altbauwänden ist eine heikle Sache. Hohlräume hinter der Dämmung können zu schweren Bauschäden führen. Wenn warme Raumluft die Dämmung hinterströmt, kondensiert sie an der kalten Wand und begünstigt Schimmelbildung. Starre Dämmplatten stoßen bei der vollflächigen Verklebung schnell an ihre Grenzen. Der mineralische Dämm- und Entfeuchtungsputz Haga Biotherm löst dieses Problem durch seine Anschmiegsamkeit. Als kapillaraktives System vereint der Putz vier wichtige Funktionen in einem Arbeitsgang: Er gleicht den Untergrund hohlraumfrei aus, optimiert den Wärmeschutz, entfeuchtet aktiv das Mauerwerk und lagert schädliche Salze dauerhaft ein. Mit seinem pH-Wert von 12 wirkt er stark schimmelhemmend. Die rein mineralische Trockenmischung besteht aus Weißkalk, Weißzement als Bindemittel sowie faserfreien Leichtzuschlagstoffen. Sie ist auch zementfrei erhältlich. Die Porosität, hohe Alkalität und Einstufung in die Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) machen den Putz zu einem Problemlöser für heikle Fassaden und Innenwände. Die geringe Trockenrohdichte ermöglicht Schichtstärken von bis zu 20 Zentimetern.

Aktive Mauerentfeuchtung und Schutz vor Salzen

Ab einer Schichtstärke von sechs Zentimetern kann der diffusionsoffene Spezialputz für die Feuchteregulierung im Keller und zur Beseitigung von Salzausblühungen eingesetzt werden, da er Wasser und treibende Salze aufnehmen kann. Punktuell auftretende Feuchtigkeit verteilt sich über die ganze Mauerfläche und wird sukzessive an die Luft abgegeben. „Der Putz saugt sich gleichmäßig voll und trocknet gleichmäßig wieder aus“, erklärt Haga-Geschäftsführer Thomas Bühler.

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Starke Dämmleistung schon ab drei Zentimetern Schichtstärke

Mit einer Wärmeleitzahl von nur 0,06 W/mK weist Biotherm hervorragende Dämmeigenschaften auf. „Bereits eine drei Zentimeter starke Schicht kann auf altem Mauerwerk den Wärmeverlust um circa 40 Prozent reduzieren“, so Bühler. Dank seiner niedrigen Wärmeleitzahl ist der anpassungsfähige Mörtel auch in wärmebrückenempfindlichen Bereichen – wie etwa zu verputzenden Elektroleitungen – im Vorteil. Undichtigkeiten und damit einhergehende Energieverluste lassen sich vermeiden. Haga Biotherm kann per Hand und maschinell in Schichten von bis zu fünf Zentimetern pro Arbeitsgang aufgetragen werden. Für eine gute Haftung muss vorher ein mineralischer Grundputz angeworfen werden. Alle Untergründe müssen dauerhaft tragfähig, stabil, sauber, trocken und fettfrei sein. Speziell geeignet sind Bruchsteine, Stampfbeton, Riegel- und Fachwerkbauten sowie gängige Mauerwerke. Auch alte mineralische, tragfähige Putzuntergründe sind möglich. Für die Oberflächengestaltung mit Edelputz oder Sumpfkalkputz steht eine Vielzahl an Farben und Strukturen zur Verfügung. Sämtliche HAGA-Kalkputze lassen sich später komplett recyceln. www.haganatur.de