Obwohl sich die Baukonjunktur im Jahr 2025 stabilisierte, standen die Hersteller von Dämmstoffen zur Isolierung von Dächern, Wänden und Decken erlösseitig weiterhin unter Druck. „Denn der Seitwärtsbewegung der Nachfrage stand ein Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegenüber“, erläutern die Expert*innen des Marktforschungsinstituts Branchenradar. Laut aktuellem „Branchenradar Dämmstoffe in Österreich“ sanken die Herstellererlöse 2025 im Jahresvergleich um weitere 4,9 Prozent auf 311,5 Millionen Euro.

Eigenheimbau stützt Teilbereiche

Weniger Umsatz gab es im Vorjahr insbesondere bei XPS, PUR/PIR und organischen Dämmstoffen. Hier lag der Rückgang laut Branchenradar zwischen sieben und zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit Mineralwolle wurde im Schnitt um fünf Prozent weniger umgesetzt als im Jahr davor. Einzig bei EPS stagnierten die Erlöse annähernd auf Vorjahresniveau (-0,5 % gegenüber 2024), weil der Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern für erkennbare Wachstumsbeiträge sorgte. „Darüber hinaus war im Eigenheimsektor der Bedarf für thermische Gebäudesanierungen überraschend stabil. In Anbetracht der Aussetzung des ,Sanierungsbonus‘ hatten viele eine rückläufige Nachfrage erwartet“, sagt Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von Branchenradar Marktanalyse.
(bt)

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Marktentwicklung Dämmstoffe in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro. © Branchenradar Dämmstoffe in Österreich 2026