Als große Chance sehen österreichische Hersteller von nachhaltigen Heizungen den ab dem 18. Oktober startenden Ausstieg aus Ölheizungen in Deutschland. Ab diesem Datum dürfen im Nachbarland Ölheizungen nur noch erneuert werden, wenn sie, nach einem gesetzlich festgelegten Zeitplan, schrittweise mit Biotreibstoffen betrieben werden. Die Folge: Ein verstärkter Umstieg auf nachhaltige Heizlösungen.

„Acht von zehn Pelletheizungen weltweit sind ‚Made in Austria‘, und auch bei innovativen Wärmepumpen sind wir europaweit im Spitzenfeld“, sagt Stefan Ortner, Geschäftsführer von Ökofen. „Das zeigt die hohe Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hersteller. Nach einer Phase der Unsicherheit haben wir jetzt auf einem wichtigen europäischen Markt endlich Planbarkeit und damit die Möglichkeit, auch in Deutschland wieder voll mit nachhaltigen österreichischen Heizlösungen zu überzeugen.“ Ortner erwartet dadurch wichtige Beschäftigungsimpulse für die Branche und blickt trotz eines wirtschaftlich angespannten Umfelds optimistisch auf das kommende Jahr.

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Betriebskosten-Ersparnis, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz: Darum ist eine Wärmepumpe ein gutes Investment
Hohe Heiz- und Energiekosten machen den Österreicher:innen zunehmend zu schaffen. Fragen der Versorgungssicherheit, höhere Preise für fossile Energieträger und die Verteuerung bei den Netzkosten für Gas steigern die Attraktivität von kostensparenden Heizungen mit Wärmepumpe. Damit lassen sich die Betriebskosten dauerhaft senken und in Zukunft zu erwartende Mehrausgaben vermeiden.
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Klarheit wünscht sich die Branche auch für die rund 500.000 Ölheizungen, die in Österreich noch in Betrieb sind. „Dass Österreich irgendwann aus fossilen Brennstoffen aussteigen muss, ist klar“, betont Ortner. „Es wäre gut, wenn es dafür auch einen Zeitplan gibt – gut für die Menschen und auch gut für die Wirtschaft.“