Das Geschäft mit Rohrsystemen für Sanitär- und Heizungsinstallationen (ohne Flächenheizungen) gestaltete sich im vergangenen Jahr schwierig. Die Baukonjunktur flaute ab, die Teuerung dämpfte die Bereitschaft für Investitionen im Gebäudebestand. Infolge sank die Nachfrage insgesamt um beinahe sechs Prozent gegenüber Vorjahr – im Neubau um vier Prozent, in der Sanierung sogar um neun Prozent. Überdurchschnittlich stark davon betroffen war der Nicht-Wohnbau. Im Vergleich zu 2021 reduzierte sich der Bedarf um mehr als elf Prozent.

Erlösseitig wurde die Absatzdelle jedoch durch höhere Verkaufspreise aufgefüllt. Laut aktuellem Branchenradar stagnierte dadurch der Herstellerumsatz mit 231,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Dabei stand ein moderates Umsatzplus bei Abwasserrohren einem ebenso leichten Rückgang bei Trinkwasserrohren gegenüber. Rohre für Heizungs- und Gasinstallation entwickelte sich erlösseitig seitwärts.

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