Ganze 511 Millionen Euro Investitionsvolumen haben heimische Konsumenten in den letzten sechs Monaten im Rahmen der Sanierungsoffensive investiert. „Aktuell heißt es zugreifen, solange das Förderfenster offen ist“, rät Salzburgs Innungsmeister Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforum SHL. Denn ein Heizungstausch im Winter ist deutlich einfacher als Viele denken: „Moderne Heiz- und Warmwasserlösungen sorgen dafür, dass auch ein Energieträgerwechsel genauso reibungslos verläuft wie im Sommer. In knapp einer Woche ist der Wechsel erledigt. Die Mietkosten mobiler Heizgeräte ist angesichts des Volumens des Gesamtauftrages bei Heizungssanierungen kaum der Rede wert.

Wer sich bis zum 31.12. auf www.raus-aus-öl.at registriert, hat sogar noch bis Mitte Mai 2021 Zeit, den eigentlichen Antrag zu stellen. „Angesichts steigender Treibhausgasemissionen und Negativzinsen am Sparbuch macht es einfach Sinn, in die eigenen vier Wände zu investieren und langfristig Energie zu sparen“, so Martin Hagleitner, stellvertretender Obmann Zukunftsforum SHL und Vorstand von Austria Email, zur aktuellen Situation. So kann eine neue Heizanlage bis zu 90 Prozent der CO2-Emissionen und bis zu 45 Prozent der Energiekosten reduzieren.

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Bis zu 50 Prozent der Investitionskosten fördern lassen
Mit dem Investitionsprämiengesetz gibt es für Unternehmer abseits der „Raus-aus-Öl“-Förderung auch noch ein Zuckerl obendrauf: Hier werden Investitionen, die im Sinne des Klimaschutzes getätigt werden, noch einmal extra gefördert, Wärmepumpen z. B. mit ganzen 14 Prozent. In Kombination mit bestehenden Umweltförderungen von Land und Bund ergibt sich ein Zuschussbetrag von insgesamt bis zu 50 Prozent der Investitionskosten. Unter www.meineheizung.at finden sich österreichische Installateurbetriebe, die sich auf die nachhaltige Heizungsmodernisierung spezialisiert haben und auch bei den Förderanträgen zur Seite stehen.