Gemeinsam mit Martin Blum, Inhaber und Geschäftsführer der Blum-Gruppe, besichtigte das österreichische Staatsoberhaupt die Produktion und tauschte sich mit Lehrlingen über ihre Ausbildung, ihre Erfahrungen und ihre beruflichen Zukunftsperspektiven aus.
Bestandteil der Unternehmensstrategie
Die Ausbildung junger Menschen hat bei dem österreichischen Hersteller seit Jahrzehnten einen besonderen Stellenwert und ist ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie. Derzeit absolvieren rund 370 Lehrlinge weltweit ihre Ausbildung bei dem Familienunternehmen. Insgesamt haben bereits mehr als 2.280 junge Menschen ihre Lehre bei Blum abgeschlossen. Viele von ihnen prägen das Unternehmen heute als Fachkräfte, Spezialisten und Führungskräfte. Mit dem ersten Lehrling im Jahr 1958 wurde der Grundstein gelegt, 1970 startete in Österreich die methodische Lehrlingsausbildung mit eigener Lehrwerkstatt. Später wurde dieses Engagement auf die USA, Polen und China ausgeweitet.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen würdigte den langjährigen Einsatz für die Ausbildung junger Menschen: „Eine gute Ausbildung ebnet den Weg in ein erfülltes Arbeitsleben – wenn die Lehrlinge dabei noch eine Lehre in ihrer unmittelbaren Nähe finden, umso besser. Was sie heute lernen, wird uns morgen allen weiterhelfen. Jede Fertigkeit, die sie mitbringen, bringt uns alle weiter. Die Firma Blum bietet die Möglichkeit, als junger Mensch solche Fertigkeiten zu erwerben – und stärkt damit Österreichs Innovationskraft. Ich danke für die Einblicke und die interessanten Gespräche.“
Starkes Zeichen für die Lehre
„Der Besuch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist eine besondere Anerkennung unseres langjährigen Engagements für junge Menschen und ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Lehre in Österreich. Die Ausbildung von Fachkräften ist seit der Gründergeneration eine wesentliche Säule unserer Produktionsstandorte. Dies gilt bis heute unverändert, auch wenn sich das Wesen der Ausbildung über die Jahrzehnte immer wieder verändert und an die Erfordernisse der Zeit angepasst hat. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind dabei entscheidend, um diese Tradition erfolgreich fortzuführen“, so Martin Blum.
In direktem Austausch

Im Austausch mit den Lehrlingen informierte sich der Bundespräsident über deren Ausbildungsalltag, die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten bei Blum sowie die Verbindung von moderner Produktion, Technologie und praxisnahem Lernen. Der Besuch verdeutlichte, welche zentrale Rolle die duale Ausbildung für die Sicherung von Fachkräften und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich spielt. (gh)