Die Bauwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Produktivität und Digitalisierung treffen auf Fachkräftemangel, Kostendruck und komplexe Rahmenbedingungen. Die BAU 2027 will in diesem Spannungsfeld Orientierung bieten und zeigt Lösungen für die Zukunft des Bauens auf. Zu den bereits angemeldeten Ausstellern zählen zahlreiche internationale Branchenunternehmen, darunter Assa Abloy, Dormakaba, Hörmann, Schüco, Sika und Tarkett. Der aktuelle Anmeldestand bewegt sich laut Veranstalter auf dem Niveau der BAU 2025. 

Vier Leitthemen prägen die Messe

Im Mittelpunkt der BAU 2027 stehen vier Leitthemen, die sowohl die Ausstellung als auch das Rahmenprogramm bestimmen werden.

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Unter dem Motto „Lebensraum im Wandel“ werden neue Wohn- und Quartierskonzepte vorgestellt. Im Fokus stehen bezahlbarer Wohnraum, die Umnutzung bestehender Gebäude sowie vereinfachte Bauprozesse.

Das Thema „Material und Ressource“ widmet sich dem verantwortungsvollen Umgang mit Baustoffen und Gebäudebeständen. Kreislaufwirtschaft, Wiederverwendung von Materialien und digitale Produktpässe spielen dabei eine zentrale Rolle.

Mit „Digitalisierung und Produktivität“ greift die Messe die zunehmende Vernetzung von Planung, Bau und Gebäudebetrieb auf. Digitale Zwillinge, generatives Design und moderne Softwarelösungen sollen helfen, Prozesse effizienter zu gestalten.

Das vierte Leitthema „Klimaschutz und Klimaanpassung“ beschäftigt sich mit resilienten Gebäuden und Städten. Themen wie Schwammstadt-Konzepte, Begrünung und der Umgang mit Extremwetterereignissen gewinnen dabei weiter an Bedeutung. 

Serielles Bauen und neue Sonderformate

Ein weiterer Schwerpunkt bleibt das serielle und modulare Bauen. Gemeinsam mit dem Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg wird diesem Bereich erneut eine eigene Ausstellungsfläche gewidmet. 

Neu ist das Format „Black Box“, das erstmals auf der BAU präsentiert wird. Statt einzelner Produkte stehen hier komplette Bauprozesse im Mittelpunkt. Planung, Ausführung und Entscheidungswege werden entlang realer Anwendungsfälle dargestellt, um Zusammenhänge und Schnittstellen sichtbar zu machen. Ebenfalls neu ist ein eigener Ausstellungsbereich für den Innenausbau in Halle A4. 

Mit den neuen Formaten und den vier Leitthemen möchte die BAU 2027 einmal mehr ihre Rolle als internationale Plattform für Innovationen, Wissenstransfer und den fachübergreifenden Austausch in der Bauwirtschaft unterstreichen. 

Nähere Informationen zur BAU 2027: bau-muenchen.com
(bt)