Als Höhepunkt des Branchentreffs stand diesmal die Ehrung der erfolgreichen Tiroler Teilnehmer*innen bei den AustrianSkills und den EuroSkills 2025 im Mittelpunkt. „Wir wollten unseren Mitgliedern zeigen, was die Lehrlinge imstande sind zu leisten und deren Erfolge wortwörtlich ins Rampenlicht stellen. Zur Veranschaulichung haben wir extra auch die bei den Staats- und Europameisterschaften gearbeiteten Modelle ausgestellt“, so Landesinnungsmeister Thomas Senn, der sich über den Besuch von Bundesinnungsmeister Roman Moosbrugger und des Tiroler Spartenobmanns Franz Jirka freute. Die Lehrlingswarte Markus Felder, Johannes Fiechtl und Marcel Peer erläuterten, worauf es bei der Fachkräfteausbildung ankommt.


Von Arbeitsinspektorat bis Wetterextreme
Neben dem persönlichen Austausch mit den Ausstellern und dem geselligen Miteinander kam auch die Vermittlung von fundiertem Fachwissen nicht zu kurz. Den „Wetterextremen im Vormarsch“ widmete sich der Südtiroler Andreas Hofer. Der Spenglermeister und Fachplaner präsentierte Detailausführungen realisierter Projekte, die auch extremen Witterungsbedingungen in alpiner Lage und in Großstädten standhalten.
Keine Diskussion scheute der Tiroler Arbeitsinspektor Andreas Reinalter, als er sein Metier mit den interessierten Zuhörern als „Notwendiges Übel oder reine Pflanzerei?“ auslotete. Abschließend brachte Meteorologe Christoph Zingerle von GeoSphere Austria seine Expertise zum Thema „Windlastnorm“ ein. Erfreut zeigten sich die Veranstalter über die traditionelle Abordnung aus Südtirol und über den Besuch aus anderen Bundesländern. „Obwohl das Wetter eigentlich zu schön war, kann sich das Besucherinteresse sehen lassen. Für das kommende Jahr werden wir wieder an der ein oder anderen Schraube drehen, um unseren Branchentreff noch besser zu machen“, versprach Landesinnungsmeister Thomas Senn abschließend.

