Zuwächse gab es in allen Warengruppen. So erhöhte sich im Vergleich zum Jahr davor der Umsatz mit Duschtassen und Duschabläufen um knapp drei Prozent, insgesamt wurden 31,9 Millionen Euro umgesetzt. Allerdings entwickelten sich Duschrinnen etwas dynamischer als Duschtassen, während Bodenabflüsse wertmäßig verloren. Mit Sanitärarmaturen (ohne Küchenarmaturen) wurde um 4,4 Prozent mehr erlöst als im Jahr davor, insgesamt 76,2 Millionen Euro, wobei sich Waschtischarmaturen am stärksten entwickelten. Der Markt für Sanitärkeramik wuchs um nahezu acht Prozent gegenüber Vorjahr auf 56,2 Millionen Euro. 
Zuwächse gab es primär bei WC-Schalen und Waschtischen. Mit Badewannen wurden um 5,7 Prozent mehr erlöst als im Jahr davor, insgesamt 36,2 Millionen Euro. Angeschoben wurde der Markt zum überwiegenden Teil vom Neubau, Schwungrad war in den meisten Warengruppen der Objektbau. Aber auch die Renovierung lieferte wieder Wachstumsbeiträge. 

Wachstum auch durch steigende Preise

Allerdings wurde das Wachstum nicht auf allen Märkten alleine von einem zunehmenden Bedarf angeschoben, vielmehr wurde die Erlösentwicklung von steigenden Preisen gestützt. Bei Sanitärarmaturen etwa zog der Durchschnittspreis um rund drei Prozent gegenüber Vorjahr an, bei Sanitärkeramik um 4,7 Prozent gegenüber Vorjahr und bei Badewannen sogar um 5,5 Prozent gegenüber Vorjahr. Einzig bei Duschtassen und Duschabläufen fiel der Preisauftrieb mit knapp zwei Prozent gegenüber Vorjahr vergleichsweise moderat aus.
(ck)

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