Leitungen neigen bei lang anhaltenden Minusgraden bekanntlich dazu, zu bersten. Deshalb sind jetzt Maßnahmen für im Freien liegende Wasserleitungen, Wasserhähne und Wasserzähler zu treffen. Dies vergessen Herr und Frau Österreicher immer wieder gerne. Jene Installationsbetriebe, die jetzt ihre Kund*innen darauf hinweisen, ihre Leitungen winterfest zu machen, sammeln daher viele Punkte für das Beziehungsmanagement-Konto.

Das gilt vor allem für Kleingartenanlagen und Wochenendhäuser sowie Warmwasser-Boiler, die am Dachboden installiert sind. Besonders gefährdet sind auch Wasserauslässe und Wasserzähler, die sich in Keller, Hof, Garage oder Garten befinden.

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Das böse Erwachen kommt meistens erst, wenn die Wasserleitung wieder auftaut und durch die frostgeschädigte Leitung Wasser ausrinnt. Dann wird es wirklich teuer. Denn zu den Reparaturkosten kommt ein durch den Wasseraustritt stark erhöhter Wasserverbrauch. Im Schadensfall hilft – zumindest in der Bundeshauptstadt – „Wiener Wasser“ rund um die Uhr bei allen Gebrechen der Wasserleitung, die vom Straßenrohrstrang bis zum Wasserzähler eines Hauses entstehen.

Leitungen, die vom Wasserzähler ins Haus führen, stehen in der Verantwortung der Hauseigentümer*innen beziehungsweise der Hausverwaltung.
(ck)